Perry Rhodan Heftbesprechungen - Der Mythos-Zyklus

Erstauflage, NEO und Anderes
Laurin
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Heft 3005 - Wiege der Menschheit von Andreas Brandhorst

Beitrag von Laurin » 27.03.2019, 01:00

Die BJO BREISKOLL ist auf dem Weg ins Wega-System, um die Wartezeit bis zum Treffen mit Bull zu nutzen, vielleicht in der näheren Umgebung des Solsystems nähere Informationen zu erlangen.

Unterwegs wird ein Hyperfunkspruch aufgefangen, in dem ein Archäologe der Shenpadri behauptet, die 'Wiege der Menschheit' im Rheiasystem auf dem Tellus-Planeten gefunden zu haben. Die Nachricht elektrisiert Rhodan, und man setzt Segel ins Rheiasystem. Dort trifft man gemeinsam mit einem Explorer aus Bulls Ephelegon-Flotte zusammen ein. Rhodan bittet um ein 'Rendevouz' mit der Kommandantin des Explorers, setzt dahin über und gibt sich zu erkennen.

Deren Führungscrew ist anfangs sehr skeptisch, aber dann beschließt man ein gemeinsames Erkundungsteam auf Tellus abzusetzen, auf dem die die Shenpadri ihre archäologischen Arbeiten durchführen. Tellus ist ein Planet mit einer extremen Umlaufbahn um seine Sonne, die ihn Jahrtausende im Eis erstarren lässt, bevor er sich der Sonne dann wieder annähert und auftaut - was gerade geschieht, und auch eine unbekannte Lebensform und anderes aufweckt.

Als das Erkundungsteam landet, erwartet sie eine Sensation: Unter dem tauenden Eispanzer wurde offenbar tatsächlich Terrania City entdeckt! Wie ist das möglich ... es beginnt eine faszinierende und actionreiche Geschichte ...


Mein Eindruck:

Mir hat der Band gut gefallen - endlich wird es mal richtig spannend. Nicht so sehr wegen der Action - diese ist zwar auch gut geschildert - sondern wegen des unglaublichen Geheimnisses was sich da auftut. Dazu kommt eine vergessene Station des Solaren Imperiums, ein Zweitkonditionierter ... mehr will ich aber nicht verraten.

Allerdings wäre ich an Perry's Stelle beim Anblick von Terrania City völlig geschockt gewesen. Perry nimmt das aber anscheinend recht gefasst hin - das fand ich nicht sehr realistisch.

Ansonsten scheinen die Entdeckungen auf Tellus meine frühere Vermutung zu bestätigen.

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Cybermancer
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Re: Perry Rhodan Heftbesprechungen - Der Mythos-Zyklus

Beitrag von Cybermancer » 27.03.2019, 14:56

Laurin hat geschrieben:
27.03.2019, 00:38
Der Spoiler dort gibt die Faszination des Romans nicht wieder - und kann das auch nicht, logisch.
Man sollte sein Urteil nicht aufgrund von Handlungszusammenfassungen fällen.
Spoiler geben gut die Punkte wieder, die mich an einem Roman annerven und mich dazu bringen den Kauf zu bedauern.

Ich lasse mich halt nicht so einfach von geschliffener Sprache einlullen.

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Heft 3006 - Halbraum-Havarie von Uwe Anton

Beitrag von Laurin » 01.04.2019, 02:17

Die BIO BREISKOLL (BB) ist schon wieder (bzw. noch immer) auf dem Weg ins Wega-System, als sich neues Ungemach anbahnt. Während des Linearraumfluges werden seltsame schlauchartige Phänomene sichtbar, die das Schiff zu verfolgen scheinen. Nach einem kurzen Zwischenstopp gibt man kräftig 'Gas' und versucht den Strukturen mit Maximalgeschwindigkeit zu entkommen - aber vergebens. Die BB wird im Halbraum von einer Energievakuole festgehalten; und einer der Energieschläuche dockt an, durchbohrt in Nullkommanix die Strukturzelle des Schlachtkreuzers, und entlässt ein zwölf Meter langes Monster, was Energiestrahlen absorbiert und anscheinend von nichts aufzuhalten ist und sich quer durchs Schiff in Richtung Zentrale frisst.

Als Rhodan den Eindruck gewinnt, dass sich das Ungetüm immer in seine Richtung bewegt, trifft er gegen den Rat seiner Crew eine einsame Entscheidung und stellt sich dem Ungeheuer ...

und ...
Spoiler
wird prompt wie weiland Jonas vom Wal verschluckt und an Bord eines Onryonen-Piratenraumvaters gebracht.
Aber als hätte er es geahnt, hatte er vorher noch eine coole Idee ...


Mein Eindruck (mit weiteren unvermeidbaren Spoilern)

Um es kurz zu machen - ich empfand die Story leider als ziemlich absurd und voller Widersprüche, z.B.:

Die Piraten können (wohl mittels cairanischer Unterstützung) offenbar Rhodans Zellaktivator-Chip (ZAC) anpeilen, haben so die BB geortet und gestellt und Rhodan eingefangen, haben aber keinen blassen Dunst was sie da gefangen haben?

Rhodan ahnte dass ihn das Biest nur einfangen wollte und hatte deshalb den kleinen Siganesen mal eben mit sich verschlucken lassen und einfach so auch dessen Leben riskiert? Puh ...

An Bord des Raumvaters flüchtet Rhodan dann (nach Ausbruch aus seiner Zelle) unbehelligt kreuz und quer durch den Raumvater, und weder gibt es dort Überwachungskameras noch ist man offenbar weiterhin in der Lage, seinen ZAC anzupeilen. Schlimmer noch, läuft er dann zu einem seiner Entführer, offenbart sich dem in der Hoffnung ihn für seine Befreiungsaktion zu gewinnen - und voila - ist der auch sofort dabei, weil er ja in Wirklichkeit ein NDE-Agent ist. Da wurde es dann wirklich albern ...

Hatte Rhodan vorher angeraten, den Permanent-Generator der die BB und den Raumvater im Halbraum hält, wegen diverser Risiken nicht zu zerstören, passiert nun genau das, und die BB fällt (warum alleine?) schadlos in den Normalraum zurück und kann trotz schwerer Beschädigungen mittels Nottransition entkommen. Nur - warum hat man dies nicht schon bei dem Zwischenstop getan, als die bedrohlichen Energieschläuche erstmals aufgetreten waren - und ist statt dessen in deren Einflussbereich weiter durch den Linearraum geflogen? So hätte man sich das alles ersparen können ...

Obwohl die Monster und deren Bekämpfung in der BB schwerste Verwüstungen angerichtet haben, ist der Raumer dann ohne Werft nach vier Tagen wieder fast vollständig repariert. Toll ...

Fazit: Ein zwar leidlich spannendes, aber ziemlich hanebüchenes Heft. :no:


PS: Auch nicht schön, als der NDE-Agent den zaudernden Rhodan erst mal mit einen Stoß in den Rücken Beine machen musste (S.52), damit der losstolperte seinen eigenen Plan umzusetzen.

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Re: Perry Rhodan Heftbesprechungen - Der Mythos-Zyklus

Beitrag von Kapaun » 01.04.2019, 12:09

Ich hatte mich schon gefragt, was eigentlich aus den ganzen Invasoren der letzten Jahre geworden ist. Antwort: Sie sind immer noch da, zumindest manche. Warum eigentlich? Trotz Weltraumbrand ...
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Re: Perry Rhodan Heftbesprechungen - Der Mythos-Zyklus

Beitrag von Laurin » 01.04.2019, 13:10

Die Onryonen haben sich vor dem Weltenbrand wohl in den Halbraum gerettet.

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Re: Perry Rhodan Heftbesprechungen - Der Mythos-Zyklus

Beitrag von LaLe » 02.04.2019, 11:18

Ich wollte der Serie ja ein Dutzend Bände Zeit geben um mich zu überzeugen. Ich habe aktuell aber keine Vorstellung davon was passieren muss, damit der Fail der ersten sieben Bände auch nur annähernd kompensiert werden kann. Die Halbraum-Havarie ist für mich der neue Tiefpunkt des aktuellen Zyklus.
Die Zeit bis zum erhofften Treffen mit Bully will Perry nicht nutzlos verstreichen lassen und bricht gen Wegasystem auf um ins Solsystem zu schauen. Wird aber irgendwie nichts weil der Leser dringend erfahren muss, dass es neben Ladhonenpiraten auch noch Onryonenpiraten gibt, die Cairanische Epoche also womöglich eine Freibeuterära ist. Am Ende wird die Zeit knapp und es gibt nicht einmal den Blick in die Heimat. :hm:
https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... 50#p652427
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Re: Perry Rhodan Heftbesprechungen - Der Mythos-Zyklus

Beitrag von LaLe » 05.04.2019, 11:45

Mannomann, wenn ich mir den Spoiler zum aktuellen Heft durchlese, dann komme ich schwer ins Grübeln ob ich der Serie wirklich das Dutzend Bände geben soll um mich zu einem Wiedereinstieg zu bewegen. Ich hoffe mal (vermutlich vergebens), dass es mehr als die Informationsschnipsel im Spoiler gibt. Vor Band 3010/3011 werde ich also wohl weiter gelangweilt werden und dass dort dann das heiß ersehnte Treffen mit Bully inclusive substanzieller Informationen zu den letzten Jahrhunderten stattfindet, ich habe da massive Zweifel.
:( , nee :-=
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Re: Heft 3006 - Halbraum-Havarie von Uwe Anton

Beitrag von Vivian-von-Avalon » 06.04.2019, 15:26

Laurin hat geschrieben:
01.04.2019, 02:17
...
Fazit: Ein zwar leidlich spannendes, aber ziemlich hanebüchenes Heft. :no:


PS: Auch nicht schön, als der NDE-Agent den zaudernden Rhodan erst mal mit einen Stoß in den Rücken Beine machen musste (S.52), damit der losstolperte seinen eigenen Plan umzusetzen.
Eine Stelle aus dem Roman:
Es geht um ein Nervengift, das ihm verabreicht werden soll. Für ihn durch seinen Zellaktivator nicht tödlich, aber

Zitat:
"Rhodan versuchte, ruhig zu bleiben. Direkte Lebensgefahr bestand für ihn nicht. Sein Zellaktivator würde in der Tat mit dem Nervengift fertigwerden. Aber damit waren trotzdem höchstwahrscheinlich Schmerzen und Unannehmlichkeiten verbunden, die er gerne vermieden hätte."

... und wieder das alte "Problem":
Man fasst den Helden nicht an. Natürlich ... wird er in letzter Sekunde vor dem Gift gerettet.
Rhodan ist kein Masochist, soll er auch nicht, wäre bei seiner Charakteristik absolut unpasssend.

Aber ich hätte mir als Leserin doch gewünscht, dass ich daran teilhaben kann, wie er selbst mit diesen "Unannehmlichkeiten" fertig wird.

Wen trifft es - natürlich denjenigen, der ihn letzter Sekunde vor dem Gift gerettet hat ...

Hanebüchen - ja, das trifft es.
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Re: Perry Rhodan Heftbesprechungen - Der Mythos-Zyklus

Beitrag von Waringer » 07.04.2019, 18:41

LaLe hat geschrieben:
05.04.2019, 11:45
Mannomann, wenn ich mir den Spoiler zum aktuellen Heft durchlese, dann komme ich schwer ins Grübeln ob ich der Serie wirklich das Dutzend Bände geben soll um mich zu einem Wiedereinstieg zu bewegen. Ich hoffe mal (vermutlich vergebens), dass es mehr als die Informationsschnipsel im Spoiler gibt. Vor Band 3010/3011 werde ich also wohl weiter gelangweilt werden und dass dort dann das heiß ersehnte Treffen mit Bully inclusive substanzieller Informationen zu den letzten Jahrhunderten stattfindet, ich habe da massive Zweifel.
:( , nee :-=
Ich kann deinen Mißmut bezüglich Strukturierung, Dramaturgie, Verfahrensweise und Entwicklung der Serie verstehen und habe aus demselben Grund damals beim 3000er Band, in weiser Voraussicht, dazu einen sarkastischen, ausführlichen Kommentar bei Johannes Kreis gepostet:

http://www.kreis-archiv.de/zyklus3000/pr3000.html

Einer der Gründe, warum ich die Serie inzwischen nur noch in homöopathischen Dosen lese...

Nun, die Verfahrensweise der Autoren das Treffen mit Bull(y) endlos, also Monate, hinauszuzögern läßt darauf schließen, dass in dem Moment wesentliche Hintergründe auf dem Tisch liegen und die Autoren damit einen Großteil ihres Pulvers verschossen haben. Das muß so lange wie möglich hinausgezögert werden. Mal ein interessanter Vergleich mit dem Schwarm-Zyklus: Im Schwarm-Zyklus war man perspektivisch im 2. Roman, Nr. 501, bereits auf der verdummten Erde.

Die gehäufte Darstellung totalitärer Systeme läßt darauf schließen, dass wir es diesmal vielleicht mit den Terranern als "Schurken" zu tun haben. Terra goes bad. Vielleicht geht es dann noch 7 Millionen Lichtjahre Richtung DORIICLE-4 (TRIXTA) dem für die Milchstraße zuständigem Kosmonukleotid, um die Dinge wieder ins Lot zu bringen.

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Re: Perry Rhodan Heftbesprechungen - Der Mythos-Zyklus

Beitrag von LaLe » 09.04.2019, 08:10

Zum Treffen mit Bully kommt es wohl in Heft 3013 - Zielpunkt Ephelegon.
Autor: Uwe Anton

Der Terraner trifft einen alten Freund –
und erfährt mehr über die neue Liga
Da bin ich ja mal gespannt wer wen in Band 3010 auf Gongolis trifft und wer der große Mann in Band 3011 ist. Ob das eine Nummer wie der Eremit von Satrang wird?

Und zwei Bände später erfahren wir dann wohl, was mit Terra passiert ist. Titel von Band 3015 ist Raptus Terrae.
Autor: Leo Lukas

Katastrophe im Solsystem – wie die Erde zum Mythos wurde
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Heft 3007 - Zeuge der Jahrhunderte von Michelle Stern

Beitrag von Laurin » 09.04.2019, 14:37

Szenenwechsel zur RAS TCHUBAI (RT) mit Atlan und seinem Team, die mit der RT zu deren Reparatur die Posbi-Dunkelwelt Culsu aufsuchen wollen. Am Zielort ist von dem Planet aber nichts zu finden, auch keine Trümmer.

Man beschließt die bekannte Posbi-Station WHEELER aufzusuchen, um dort nähere Information über Culsu zu bekommen. Die Station ist zwar auch im Ortungsschutz einer Sonne verborgen, kann aber aufgestöbert werde. Die Besatzung verhält sich allerdings feindlich und schießt bei Annäherung.

Atlan beschließt mit einem kleinen Team mit Hilfe von Gucky in die Station einzudringen, um die Situation vor Ort zu klären. Zusätzlich nehmen sie die Posmi Aurelia mit, und Marli Willka wegen ihrer guten Posbi-Kontakte. Willka, eine eher ängstliche Zivilistin, lässt sich nur mühevoll zu dem Einsatz überreden - sie fürchtet schlicht um ihr Leben falls es auf WHEELER zu einer Konfrontation kommt.

In der Station trifft man auf verwirrte Posbis, denen der Plasmaanteil entnommen wurde, verstörte Matten-Willys und einen Diktator, der meint seine Leute 'beschützen' zu müssen ...


Mein Eindruck:

Auch in der Erzählebene um Atlan und die RT schreitet die Handlung langsamer voran als erwartet. Die Geschichte ist aber durchaus spannend, und auch gut erzählt, und bietet weitere Einblicke in die Katastrophe um Posizid und Datensintflut, diesmal aus Sicht der Posbis. Vermutlich wird also auch Culsu davon nicht verschont geblieben sein.

Sehr schön erzählt der Charakter der heimlichen 'Schisserheldin' Marli Willka. :yes:

Etwas unklar bleibt mir nach wie vor Ursache und Ausmaß der Beschädigung der RT, und warum man das nicht selbst reparieren kann. Auch der Begriff der 'Hyperkorrosion' war mir irgendwie neu - habe ich den bisher nur überlesen? Das lässt jedenfalls auch nichts Gutes erahnen.

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Re: Perry Rhodan Heftbesprechungen - Der Mythos-Zyklus

Beitrag von LaLe » 10.04.2019, 10:12

Für mich war dieser Band ein erster Lichtblick mit nur kleinen Schönheitsfehlern nach dem Zyklusauftakt und der sich daran anschließenden Zermürbungstaktik der Expokratur.
https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... 50#p653589
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Heft 3008 -Stadt der Letztgedanken von Susan Schwartz

Beitrag von Laurin » 15.04.2019, 02:53

Nachdem nach den Abenteuern auf der Posbi-Station WHEELER der Posbi Kirt als Lotse an Bord genommen wurde, macht sich die RAS TSCHUBAI auf zur neuen Position der Posibi-Dunkelwelt Culsu, auf dem man sich nach wie vor eine Reparatur des Schiffes erhofft.

Dort angekommen, findet man aber einen völlig veränderten Planeten vor, der sich Culsan nennt. Der Planet ist völlig umschlossen von metallenen Bahnen, auf denen in künstlichen Städten die Vanth leben, für die das höchste Ideal der innere Frieden in totaler Verlangsamung besteht - bis hin zum in Langsamkeit eingefrorenen 'Letztgedanken' der sogenannten 'Stillmeister'. In der Nähe findet sich auch ein Raumschiffsfriedhof, in dem sogar ein Augenraumer der Cairaner in Trümmern liegt.

Zur Sondierung der Situation startet Atlan mit einem kleinen Erkundungsteam an Bord einer 60m-Korvette, unter anderen mit Gucky und Sichu an Bord. Es beginnt eine langwierige Erkundungsmission mit unerwarteten Hindernissen ...


Mein Eindruck:

Anfang und Ende des Romans sind okay - dazwischen zieht es sich in quälender Langsamkeit, passend zum Thema des Heftes. Die Beschreibung der Örtlichkeiten empfand ich oft als ziemlich verschwommen, ohne das hervorragende Titelbild hätte ich Probleme gehabt, davon eine wirkliche Vorstellung zu entwickeln. Auch manche Details - wie z.B. dass Seruns ohne Schutzschirme schnell an scharfen Kanten zerreißen können, passten nicht so wirklich (so was passt eher zur Apollo-Raumfahrt als ins 5. Jahrtausend).

Die Auflösung gegen Ende kam mir etwas hingebogen vor.

Insgesamt ein ziemlicher Lückenfüller, der kaum zum Handlungsfortschritt beiträgt, und auch wenig Faszinierendes bietet. Mein eingefrorener 'Letztgedanke' bevor ich das Heft zu Seite legte: "Schade".
:mellow:

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Re: Perry Rhodan Heftbesprechungen - Der Mythos-Zyklus

Beitrag von Cybermancer » 15.04.2019, 03:57

Für einen Planeten kamen die Vanth mir deplatziert vor, die passen eher in die Nähe des Ereignishorizonts eines schwarzen Loches.

Von ihrer Philosophie her.

https://www.youtube.com/watch?v=mht-1c4 ... _x&index=4

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Re: Perry Rhodan Heftbesprechungen - Der Mythos-Zyklus

Beitrag von LaLe » 16.04.2019, 08:00

Ich habe mich auch zum aktuellen Heft geäußert. Nach einem flotten Start zog sich die Lektüre für mich gegen Ende leider ordentlich hin.
https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... 96#p654496
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