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Re: Perry Rhodan - Erstauflage Heftbesprechungen

Verfasst: 08.01.2019, 15:47
von LaLe
Tiberius hat geschrieben:
08.01.2019, 15:34
Laurin hat geschrieben:
08.01.2019, 14:30
Es gibt noch eine andere Interpretation. :-)
WiVo ?
Eine Rotzbremse macht noch keinen WiVo. :nein:
LaLe hat geschrieben:
08.01.2019, 06:00
Romanfigur oder angenommene Referenz? In letzterem Fall kann ich die Spekus nicht wirklich nachvollziehen.

Re: Perry Rhodan - Erstauflage Heftbesprechungen

Verfasst: 08.01.2019, 17:02
von Laurin
Ja - ich vermute schon es ist eine Hommage an den früheren Expokraten William Voltz.
(Das würde irgendwie auch zu dem Roman passen)

Man könnte ja mal auf FB den Künstler fragen ...

Re: Perry Rhodan - Erstauflage Heftbesprechungen

Verfasst: 08.01.2019, 22:18
von Richard
Also ich kann dort nicht nachfragen (mangels account dort, hatte noch nie einen FB Account).

Re: Perry Rhodan - Erstauflage Heftbesprechungen

Verfasst: 08.01.2019, 22:32
von Kapaun
Es ist schon eine deutliche Ähnlichkeit da ...

Heft 2995 - Die uneinnehmbare Festung von Uwe Anton

Verfasst: 14.01.2019, 03:39
von Laurin
Der vorliegende Band schließt an Heft 2992 an, in dem die beiden Gemeni-Sprosse YETO und SHINAELI am Rande des Sonnensystems aufgekreuzt waren, da sie Bulls Tochter Shinae für das Obhüter-Konzil brauchen. Atlan hatte im Spross YETO versprochen, sich dafür bei Bull und Shinae einzusetzen.

Atlan macht dieses Versprechen nun wahr, und trifft in der Solaren Residenz mit Reginald Bull zusammen, und unterbreitet ihm dieses Anliegen, auch weil der Spross SHINAE ohne seine Obhüterin unvollständig ist. Bull rastet erwartungsgemäß ziemlich aus, seine Tochter ist schließlich erst acht Jahre alt! Bull ist zu keinen Kompromissen bereit, und hat entgegen der Zusage des Residenten, dass Shinae dies selbst entscheiden soll, gemeinsam mit seiner Frau für seine Tochter klar entschieden, dem Wunsch der Gemeni nicht nachzugeben.

Trotz dieses absehbaren Misserfolges gelingt es Atlan anschließend, den Bhal Hadhunis der YETO zu überreden, ihm und einem kleinen Kommando eine Passage mittels Shod-Spiegel in das Konglomerat*, den sogenannten Geshodrom der Gemeni im Dakkarraum, zu schalten. Atlan will herausfinden, was es mit der angekündigten Phase Shod auf sich hat, in der die junge Superintelligenz GESHOD erwachen soll, und wieso ein Riss durch deren sogenannte 'Zeitliche Eskorte' geht, und einer der beiden verantwortlichen Bahls im Geshodrom nicht mehr erreichbar ist.

Mit dabei sind die beiden Pedotransferierer Tamareil und Zau, und die USO-Spezialistin Wynter. Im Konglomerat will man in die sogenannte 'Zitadelle' eindringen, in der die beiden dortigen Bhals ihr Refugium haben und wo sich die zentralen Ereignisse abspielen sollen. Der Transfer durch den Shod-Spiegel gelingt zwar, aber endet leider außerhalb der Zitadelle, die schwer bewacht wird. Nun sind alle Fähigkeiten des kleinen Teams gefragt ...

Da es sich um einen Zweierband handelt, der mit Band 2996 noch fortgesetzt wird, habe ich die Auflösung aus dem vorliegenden Heft ausnahmsweise mal gespoilert, da sie für das Verständnis des Folgebands wohl benötigt wird:
Spoiler
Atlan gelingt es tatsächlich, zu dem verschwundenen Bhal Drush vorzustoßen - und deckt eine folgenreiche Verschwörung auf, die sowohl die Gemeni wie auch die Thoogondu umfasst, u.A. auch die Haluter betrifft und sich über viele Jahrtausende erstreckt - und in deren Zentrum der sogenannte 'Ruhende Bhal' Drush zu stehen scheint, der statt seiner eigentlichen Aufgabe schon lange seinen eigenen Macht-Interessen folgt. Der Preis dieser Erkenntnis ist allerdings, in dessen Hände gefallen zu sein. Während das Team noch versucht, sich aus dieser gefährlichen Situation zu befreien, erwacht die Superintelligenz GESHOD und überrollt alle mit ihrer mentalen Welle ...


Der Anfang des Heftes ist etwas ... naja ... und zeigt eine scheinbare Actionszene der beiden 'übenden' Pedo-Transferierer. Danach nimmt die Erzählung aber an Fahrt auf und auch an Gehalt. Auch wenn man sich fragt was Bull, außer sich um seine Familie zu kümmern, gerade sonst so treibt, ist die Auseinandersetzung zwischen den beiden Unsterblichen sehr gut in Szene gesetzt worden. Auch das nachfolgende Kommandounternehmen und die Charakterisierung der beteiligten Personen ist gut gelungen.

Einzig bei dem faszinierenden 'Lügenroboter' Tamareil gibt es ein paar Merkwürdigkeiten, da Tamareil arg menschlich geschildert wird, bis hin zu Gesichtsreaktionen wie 'große Augen' usw., die ohne eine Biomolplasthülle oder Ähnlichem bei einem metallischen Roboter etwas schwierig werden dürften. Ein 'Fail' ist m.E. die Szene, wo eine Störzone das Konglomerat durchzieht, und alle technischen Geräte (inkl. der Seruns) in weitem Umkreis ausfallen - und sich die Gefährten dann in einen Nebengang flüchten. Tamareil als technisch aufgebauter Roboter hätte davon eigentlich auch betroffen sein müssen.

Trotzdem ein lesenswerter Schlüsselroman, den man nicht verpassen sollte.



*: Siehe auch Atlans Abenteuer im Konglomerat in PR 2962 - 2964