Die "gute alte" Serienzeit - Pro und contra

Erstauflage, NEO und Anderes
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Kapaun
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Re: Die "gute alte" Serienzeit - Pro und contra

Beitrag von Kapaun » 18.07.2018, 12:04

Ein Terraner hat geschrieben:
18.07.2018, 09:45
LaLe hat geschrieben:
18.07.2018, 08:50
Sehe ich inhaltlich auch so. Da die Serie noch läuft scheint sie sich aber wohl zu rechnen.
Hätten sie sich erstmal darauf konzentriert eine Welt und deren Regeln zu kreieren anstelle in kürzester Zeit Unmengen an Figuren in den Raum zu werfen, dann wäre es vielleicht anders gekommen. Und dann noch der Quatsch mit der intuitiven Raumschiffbedienung, das war einfach nur Faulheit sich ein Konzept zu überlegen.
Da muss ich dir jetzt ausnahmsweise mal zustimmen.
"I would challenge you to a battle of wits but I see you are unarmed."
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Laurin
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Re: Die "gute alte" Serienzeit - Pro und contra

Beitrag von Laurin » 18.07.2018, 12:18

Ein Terraner hat geschrieben:
18.07.2018, 11:58
Laurin hat geschrieben:
18.07.2018, 11:12
Ein Terraner hat geschrieben:
18.07.2018, 08:47
Richard hat geschrieben:
17.07.2018, 22:05
Ich denke, dass das was du hier ansprichst, der Verlag mit NEO versucht.
Kläglich gescheitert würde ich sagen.
Kann man eigentlich nicht sagen, wenn es seinen Käuferkreis gefunden hat - und gibt's ja nun schon eine ganze Weile.
RTL gibt es ja auch noch, darauf auf Qualität schließen halte ich für falsch. ;) Es gab ja auch im PR Forum welche die NEO energisch verteidigen, und auch damals war es schon Konsens das NEO super ist, solange man darüber nicht nachdenkt. :-))
Ich gehöre ganz sicher nicht zu den NEO-Fans - aber Erfolg oder Misserfolg bemisst sich für einen Verlag wohl vor allem nach kommerziellen Gesichtspunkten, und da kann man schlechterdings von 'kläglichem Scheitern' sprechen wenn die Serie trotz aller Unkenrufe ihren Käuferkreis gefunden hat.

Ich würde auch vermuten, dass der Erfolg des PR-Bereichs im Burda-Konzern vor allem nach kommerziellen Kennzahlen bemessen wird, und nicht danach, ob die Raumschiffssteuerung nun gut oder schlecht funktioniert.
:-D
Wenn NEO und die ganzen anderen Spin-Offs mit dazu beitragen, dass der Gesamtbereich gut dasteht, und uns die EA dadurch erhalten bleibt, finde ich das eine klasse Sache - und ich denke mal, das ist auch ein wesentliches Ziel. KNF kann man für diese Umtriebigkeit nur loben, egal ob einem NEO nun gefällt oder nicht ...

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Kapaun
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Re: Die "gute alte" Serienzeit - Pro und contra

Beitrag von Kapaun » 18.07.2018, 12:32

Laurin hat geschrieben:
18.07.2018, 12:18

Ich gehöre ganz sicher nicht zu den NEO-Fans - aber Erfolg oder Misserfolg bemisst sich für einen Verlag wohl vor allem nach kommerziellen Gesichtspunkten, und da kann man schlechterdings von 'kläglichem Scheitern' sprechen wenn die Serie trotz aller Unkenrufe ihren Käuferkreis gefunden hat.

Ich würde auch vermuten, dass der Erfolg des PR-Bereichs im Burda-Konzern vor allem nach kommerziellen Kennzahlen bemessen wird, und nicht danach, ob die Raumschiffssteuerung nun gut oder schlecht funktioniert.
:-D
Und da muss ich dir nun wieder zustimmen. So, nun ist aber auch genug mit dem kooperativen Miteinander ... :P
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Re: Die "gute alte" Serienzeit - Pro und contra

Beitrag von Ein Terraner » 18.07.2018, 12:38

Laurin hat geschrieben:
18.07.2018, 12:18
Ein Terraner hat geschrieben:
18.07.2018, 11:58
Laurin hat geschrieben:
18.07.2018, 11:12
Ein Terraner hat geschrieben:
18.07.2018, 08:47
Richard hat geschrieben:
17.07.2018, 22:05
Ich denke, dass das was du hier ansprichst, der Verlag mit NEO versucht.
Kläglich gescheitert würde ich sagen.
Kann man eigentlich nicht sagen, wenn es seinen Käuferkreis gefunden hat - und gibt's ja nun schon eine ganze Weile.
RTL gibt es ja auch noch, darauf auf Qualität schließen halte ich für falsch. ;) Es gab ja auch im PR Forum welche die NEO energisch verteidigen, und auch damals war es schon Konsens das NEO super ist, solange man darüber nicht nachdenkt. :-))
Ich gehöre ganz sicher nicht zu den NEO-Fans - aber Erfolg oder Misserfolg bemisst sich für einen Verlag wohl vor allem nach kommerziellen Gesichtspunkten, und da kann man schlechterdings von 'kläglichem Scheitern' sprechen wenn die Serie trotz aller Unkenrufe ihren Käuferkreis gefunden hat.

Ich würde auch vermuten, dass der Erfolg des PR-Bereichs im Burda-Konzern vor allem nach kommerziellen Kennzahlen bemessen wird, und nicht danach, ob die Raumschiffssteuerung nun gut oder schlecht funktioniert.
:-D
Wenn NEO und die ganzen anderen Spin-Offs mit dazu beitragen, dass der Gesamtbereich gut dasteht, und uns die EA dadurch erhalten bleibt, finde ich das eine klasse Sache - und ich denke mal, das ist auch ein wesentliches Ziel. KNF kann man für diese Umtriebigkeit nur loben, egal ob einem NEO nun gefällt oder nicht ...
Leider wahr, mit Müll läßt sich immer gutes Geld verdienen.
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Re: Die "gute alte" Serienzeit - Pro und contra

Beitrag von Lady Morgana » 18.07.2018, 13:18

Na, die NEO-Leser würden sich bedanken, wenn sie wüssten, dass ihnen vorgeworfen wird, sie würden Müll lesen.
Das Leben ist schön - von einfach hat keiner was gesagt! ;)

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Re: Die "gute alte" Serienzeit - Pro und contra

Beitrag von Ein Terraner » 18.07.2018, 13:32

Lady Morgana hat geschrieben:
18.07.2018, 13:18
Na, die NEO-Leser würden sich bedanken, wenn sie wüssten, dass ihnen vorgeworfen wird, sie würden Müll lesen.
Wenn es ihnen gefällt kann ich auch nichts machen. Bei mir war damals der Ofen endgültig aus als sie nach gerade mal 80 Heftchen zusätzlich zu den installierten 300 Figuren auch noch Callibso aus dem Hut gezaubert hatten.

P.S. Aber ich kann mir schon vorstellen das eine NEO schon irgendwie gefallen könnte wenn man die EA nicht kennt und recht wenig Ansprüche auf innere Logik und sowas hat.
Zuletzt geändert von Ein Terraner am 18.07.2018, 13:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die "gute alte" Serienzeit - Pro und contra

Beitrag von Kapaun » 18.07.2018, 13:34

Lady Morgana hat geschrieben:
18.07.2018, 13:18
Na, die NEO-Leser würden sich bedanken, wenn sie wüssten, dass ihnen vorgeworfen wird, sie würden Müll lesen.
Müll würde ich es auch nicht nennen. Es ist halt ein anderes Konzept mit Vor- und Nachteilen. Aber es ist schon oft mangelhaft durchdacht gewesen. Das gilt sowohl für den Hintergrund als auch für die teilweise geradezu hirnrissigen Aktionen der Protagonisten. Ich schreibe "gewesen", weil mein letzter Neo Band 102 war, glaube ich. Kann ja sein, dass es sich gebessert hat seitdem.
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Re: Die "gute alte" Serienzeit - Pro und contra

Beitrag von Vivian-von-Avalon » 18.07.2018, 15:26

Laurin hat geschrieben:
18.07.2018, 12:18
...
Wenn NEO und die ganzen anderen Spin-Offs mit dazu beitragen, dass der Gesamtbereich gut dasteht, und uns die EA dadurch erhalten bleibt, finde ich das eine klasse Sache - und ich denke mal, das ist auch ein wesentliches Ziel. KNF kann man für diese Umtriebigkeit nur loben, egal ob einem NEO nun gefällt oder nicht ...
Das sehe ich genauso - ich meine, die rein kaufmännischen Erwägungen.
Obwohl ich die EA nicht mehr lese, seitdem Atlan zusammen mit Julian Tifflor über einen See aus Vitalenergie schipperte und philosophierte und Thez mal eben ein Universum umdenkt (das war mir ein ganzes Stück zu viel ...), freue ich mich riesig, wenn uns die Serie insgesamt mit ihren Ablegern erhalten bleibt.
Wenn NEO dazu beiträgt, kann ich mich dem Lob an KNF nur anschließen, denn er sorgt mit seinem Engagement genau dafür.
Ich sage mir immer: Ich muss es ja nicht selbst lesen ... ;)
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Re: Die "gute alte" Serienzeit - Pro und contra

Beitrag von Vivian-von-Avalon » 18.07.2018, 15:29

Ein Terraner hat geschrieben:
18.07.2018, 13:32
Lady Morgana hat geschrieben:
18.07.2018, 13:18
Na, die NEO-Leser würden sich bedanken, wenn sie wüssten, dass ihnen vorgeworfen wird, sie würden Müll lesen.
Wenn es ihnen gefällt kann ich auch nichts machen. Bei mir war damals der Ofen endgültig aus als sie nach gerade mal 80 Heftchen zusätzlich zu den installierten 300 Figuren auch noch Callibso aus dem Hut gezaubert hatten.

P.S. Aber ich kann mir schon vorstellen das eine NEO schon irgendwie gefallen könnte wenn man die EA nicht kennt und recht wenig Ansprüche auf innere Logik und sowas hat.
Ich sehe mein spezielles Problem und das vieler anderer Altleser bei NEO darin, dass die Figuren in der EA komplett anders belegt sind.
So hatte ich mit einem Michael Freyth, der die AETRON in die Luft sprengt, ganz gewaltige Probleme, weil ich ihn aus der EA völlig anders kenne.
Aber bei Neulesern ist das völlig anders. Sie "kennen" die ursprünglichen Figuren - wenn überhaupt - nur vom Hörensagen.

Und sind es wirklich 300 Personen? Auf jeden Fall erschienen sie mir einfach zu viele ...
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Re: Die "gute alte" Serienzeit - Pro und contra

Beitrag von Ein Terraner » 18.07.2018, 15:48

Vivian-von-Avalon hat geschrieben:
18.07.2018, 15:29

Und sind es wirklich 300 Personen? Auf jeden Fall erschienen sie mir einfach zu viele ...
Keine Ahnung, aber waren einfach zu viele für den kurzen Zeitraum. :-D
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Re: Die "gute alte" Serienzeit - Pro und contra

Beitrag von Richard » 18.07.2018, 21:46

Aus meiner Sicht wurde etwas zu viel Namedropping betrieben.
Und ja, auch mir ging es so, dass ich nicht glücklich darüber war, dass man in der EA "positiv" angelegte Figuren zu negativen/zwielichtigen Charaktären machte.
Tja und dann war dann noch die zu einer bestimmten Zeit ziemlich langatmige Expedition von Perry & Co nach Arkon die mir dann den Ausstieg aus NEO sehr erleichterte.

In gewisser Hinsicht habe ich das Gefühl, dass man laengst nicht damit rechnete, dass NEO sich so lange halten wird und hat daher in den Anfaengen eben sehr viel Namedropping betrieben usw. Vielleicht ist das ja inzwischen besser geworden.

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Re: Die "gute alte" Serienzeit - Pro und contra

Beitrag von Kapaun » 18.07.2018, 22:35

Im Nachhinein denke ich, dass es besser gewesen wäre, wesentlich näher an der alten Geschichte zu bleiben. Die Neuleser hätte es nicht gestört, und Altleser wie ich hätten es vermutlich begrüßt. Allein schon die Neugier: Wie machen die das jetzt wohl mit den Druuf? Mit Andromeda und den MdI? Zudem hätte ein solches Konzept die geradezu einzigartige Gelegenheit geboten, später dazukommende Völker, Personen etc. vorab schon mal hier und da kurz zu erwähnen. Hat mich schon immer gestört, dass z.B. plötzlich die Eastside von den Blues bewohnt ist, und vorher hat man nie etwas von ihnen gehört - was angesichts der arkonidischen Geschichte eher unwahrscheinlich ist.
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Re: Die "gute alte" Serienzeit - Pro und contra

Beitrag von Vivian-von-Avalon » 19.07.2018, 14:33

Kapaun hat geschrieben:
18.07.2018, 22:35
Im Nachhinein denke ich, dass es besser gewesen wäre, wesentlich näher an der alten Geschichte zu bleiben. Die Neuleser hätte es nicht gestört, und Altleser wie ich hätten es vermutlich begrüßt. Allein schon die Neugier: Wie machen die das jetzt wohl mit den Druuf? Mit Andromeda und den MdI? Zudem hätte ein solches Konzept die geradezu einzigartige Gelegenheit geboten, später dazukommende Völker, Personen etc. vorab schon mal hier und da kurz zu erwähnen. Hat mich schon immer gestört, dass z.B. plötzlich die Eastside von den Blues bewohnt ist, und vorher hat man nie etwas von ihnen gehört - was angesichts der arkonidischen Geschichte eher unwahrscheinlich ist.
Darin stimm ich Dir 100% zu! :yes:
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Re: Die "gute alte" Serienzeit - Pro und contra

Beitrag von Vivian-von-Avalon » 21.07.2018, 22:21

Ich erlaube mir bezüglich der alten Serienzeit einen kleinen Hinweis in eigener Sache ...

Sie kommen wieder ... die Kosmischen Freihändler!
Mit Seiner Majestät, dem König der Freihändler, Roi Danton mit seinem Riechfläschchen, Oro Masut mit seiner Duftspritze, der FRANCIS DRAKE mit ihren Edelmännern und Bauern, dem geheimen Freihandelsplaneten Olymp, dazu Dr. Waringer, der zu dieser Zeit noch als verschrobener Spinner galt, Suzan Betty Rhodan-Waringer, Mory Rhodan-Abro sowie Fürstin Beatrice Wood, der Sicherheitschefin der Freihändler!

Nach längerem Überlegen habe ich mich dazu entschlossen, meine Miniserie über Michael Rhodan/Roi Danton fortzusetzen!

Mit Abenteuern, wie sie nur die Freihändler der damaligen Serienzeit erleben können!
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Re: Die "gute alte" Serienzeit - Pro und contra

Beitrag von Frank Chmorl Pamo » 25.10.2018, 14:37

Kapaun hat geschrieben:
17.07.2018, 22:28
Für mich wird PR immer die Ära des Solaren Imperiums bleiben. Eigentlich sogar eher nur bis Heft 399. Bei 703 oder 704 oder so habe ich dann aufgehört und habe trotz diverser Neueinstiegsversuche nie wirklich zurückgefunden. Auch Neo hat das nicht geschafft.

Aber, ja, ich würde sofort und liebend gern einen 12er-Zyklus mit Don Redhorse als Hauptfigur kaufen. Oder auch mit Nome Tschato. Auch mit Nike Quinto und der Abteilung III. Aber eben, wie Vivian schon sagte, mit Personalschilderungen, in denen man die Personen von damals noch wiedererkennt. Ja, das wär schon was.

Zum Beispiel: Redhorse und ein paar alte Freunde von der CREST (alt durchaus im wörtlichen Sinne) machen sich auf zu einem letzten großen Abenteuer. Ach, ich krieg tatsächlich schon eine Gänsehaut, wenn ich das schreibe.
Selbst wo es leicht zu machen gewesen wäre, haben der Redakteur und die Expotarchin versagt. Ich spreche von Olymp.
Wie schön wäre es gewesen, wäre zumindest eine kleine Andeutung früheren Freihändlergeists enthalten gewesen.
Ein Freihändlertaxi für Sichu und Gucky, eine etwas rustikalere Darstellung der Olympgesellschaft.
Das hätte nicht viel gekostet und hätte manchen Altleser gefreut.
So hatte man eine aseptische Miniserie, die nirgends anecken konnte.
Auf eine Redhorse-Miniserie braucht man deshalb garnicht zu hoffen.

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