PR 3003 - Das Triumphirat der Ewigen von Michael Marcus Thurner

Heftbesprechungen zur Perry Rhodan-Serie
Tiberius
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Re: Perry Rhodan Heftbesprechungen - Der Mythos-Zyklus

Beitrag von Tiberius » 11.03.2019, 21:32

Mi.Go hat geschrieben:
11.03.2019, 18:46
Tiberius hat geschrieben:
11.03.2019, 18:23
... Btw.: Wie kommt ihr eigentlich darauf, dass sie in einem Paralleluniversum gelandet sein könnten? ...
[...]
Ausserdem wird für meinen Geschmack etwas zu oft transitiert. :unsure:
Transitionen ... da erinnere ich mich an die Transition des Raumschiffs GLUTOBAT III, das in einem Sprung 19,56 Lichtjahre zurücklegen wollte/mußte, um nach Hause kommen zu können (Heft 3001, Seite 41). Ich dachte, seit der Erhöhung der Hyperimpedanz seien Transitionen auf maximal 5 Lichtjahre begrenzt? Entweder war das ein Autorenfehler (wovon ich ausgehe), oder ihr habt Recht und sie sind in einem Paralleluniversum gelandet, welches eine niedrigere Hyperimpedanz hat. :preif:

Ansonsten: Die Thoogondu hatten (intermittierende) Transitionstriebwerke, und das schon seit rund 40.000 Jahren. Gut, die wurden schon vor der Hyperdepression entwickelt, als man noch viel weiter springen konnte, aber grundsätzlich sind Transitionstriebwerke nichts Schlechtes. Wenn sie (während einer Hyperdepression) von einem primitiven Modell vernünftig weiterentwickelt werden, haben sie gegenüber einem Lineartriebwerk auch Vorteile und nicht nur Nachteile.
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Richard
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Re: Perry Rhodan Heftbesprechungen - Der Mythos-Zyklus

Beitrag von Richard » 11.03.2019, 21:46

Auch die Loower hatten einen Transmiterm-Rotator - was wohl auch als eine Art Weiterentwicklung der Transitionstriebwerke gesehen werden kann.

Villeicht hat man auch bei den Transitionstriebwerken was verbessern können - schliesslich schaffte man das auch bei den Lineartriebwerken. Falls nicht war das wohl wirklich ein Autorenfehler.

Tiberius
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Re: Perry Rhodan Heftbesprechungen - Der Mythos-Zyklus

Beitrag von Tiberius » 11.03.2019, 22:28

Richard hat geschrieben:
11.03.2019, 21:46
Villeicht hat man auch bei den Transitionstriebwerken was verbessern können - schliesslich schaffte man das auch bei den Lineartriebwerken. Falls nicht war das wohl wirklich ein Autorenfehler.
Daran hatte ich auch gedacht, allerdings war die GLUTOBAT III ein Schiff der Olubfaner, die erst seit 121 Jahren Raumfahrt betrieben und für die ein Sprung über 4 Lichtjahre schon ein Meilenstein war. Deswegen tendiere ich eindeutig Richtung Autorenfehler.
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Laurin
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Re: Perry Rhodan Heftbesprechungen - Der Mythos-Zyklus

Beitrag von Laurin » 12.03.2019, 01:28

Tiberius hat geschrieben:
11.03.2019, 18:23
Ich bin mir sicher, dass sie nicht in einem Paralleluniversum gelandet sind. Das würde bei der Auflösung einen zu großen Aufschrei geben.
Nein.
Sie sind im einzig wahren Perryversum gelandet.

Btw.: Wie kommt ihr eigentlich darauf, dass sie in einem Paralleluniversum gelandet sein könnten? Der Gedanke erscheint mir völlig abwegig.
Oder liegt es daran, dass euch der Zyklus bzw. die letzten Hefte nicht gefallen und ihr die Geschehnisse annullieren wollt?
Ehrlich gesagt - ja, ich würde das gerne annullieren. Im Grunde hat man mit diesem 'Zeitsprung' ja das ganze lang gewachsene Perryversum auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen und sich eine fast völlig neue Spielwiese geschaffen. Ob das auf Dauer wirklich ankommt?
:???:

Eine neue Spielwiese - wäre für mich NEO gewesen.

Die riesen Vorteil der EA war in meinen Augen immer die kontinuierlicher Weiterentwicklung des vertrauten Serienkosmos. Wenn die Serienbindung dahin ist, kann ich auch 'irgendwas' lesen ...

Technisch möglich wäre ein Materialisieren in einem Paralleluniversion aufgrund der sechsdimensionalen Felder rund um Wanderer möglich gewesen. Gab es nicht in Band 3000 auch einen Hinweis, dass Wanderer nun nicht mehr Bestandteil des vertrauten Universums sei? Auch das könnte ja ein erstes Indiz darauf sein, dass es eigentlich umgekehrt geschehen ist, und in Wirklichkeit die RT aus dem vertrauten Universum gefallen ist.

Weitere Indizien sind die radikale Veränderungen in der Milchstraße, die viel tiefgreifender sind als in all den Jahrhunderten zuvor. Also, wer weis ...

Ob es wirklich so kommt, hängt vielleicht auch von den Leserreaktionen auf den neuen Zyklus ab. Vielleicht ist das der erste Zyklus, wo der Leser quasi bis Band 3050 eine imaginäre Taste drücken kann ... wurde der neue Zyklus gut angenommen, bleibt es dabei - falls nicht, werden dann zunehmend Indizien eingestreut, aus denen man die Wahrheit dann schon erahnen kann - und am Ende wird der Parallelkosmos gerettet und folgt der Rücksprung in das vertraute Universum ... vielleicht mit einem kleinen Zeitsprung von nur 30 Jahren oder. Ich würde dem Team so einen quasi interaktiven Zyklus schon zutrauen - das wäre dann mal was echt Innovatives; damit hätten sie in der Serienliteratur dann auch einen Meilenstein gesetzt.

Dazwischen gibt es dann noch viel anderes was eingewoben werden könnte, die Rückkehr der SOL (wenn sie die Miniserie übersteht), und die Rettung und Rückkehr von ES, welche dann mithilft das ganze Schlamassel wieder grade zu rücken.
:-D

Also das wäre dann mal so mein tiefer Blick in die Kristallkugel ... :rolleyes:

LaLe
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Re: Perry Rhodan Heftbesprechungen - Der Mythos-Zyklus

Beitrag von LaLe » 12.03.2019, 09:31

Laurin hat geschrieben:
12.03.2019, 01:28
Ehrlich gesagt - ja, ich würde das gerne annullieren. Im Grunde hat man mit diesem 'Zeitsprung' ja das ganze lang gewachsene Perryversum auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen und sich eine fast völlig neue Spielwiese geschaffen. Ob das auf Dauer wirklich ankommt?
Klar käme das an. Der Cantaro-Zyklus hat ja ebenfalls viele alte Zöpfe abgeschnitten ohne dabei die Historie neu zu schreiben. Das sehe ich hier auch noch nicht. Was wurde denn mit Band 3000 negiert?

Zum aktuellen Band habe ich mich hier einmal ausgelassen. Fazit: Die Begeisterung hält sich in Grenzen.
https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... 50#p649410

Meinen Wiedereinstieg wagte ich unter anderem in der Erwartung, dass die Ausgangslage ähnlich wie im Cantaro-Zyklus sein könnte und die Protagonisten erst einmal schauen müssen wie sie mit dem unbekannten Bekannten klarkommen. Was beim Beispielzyklus aber vergleichsweise gut begründet war, funktioniert für mich hier bislang so gar nicht.

Zeitsprung, okay.
Völlig neue Verhältnisse innerhalb der MS, okay.
Dann hört es aber irgendwie auf.

Wo seinerzeit ein direktes Vordringen aufgrund des Chronopulswalles nicht möglich war, sind die bislang angeführten Gründe zum Mythos Erde eher dünn.

Aber selbst wenn man die mal hinnimmt, dann überzeugt das weitere Vorgehen auch noch nicht. Damals suchte man direkt die BASIS, klapperte die erreichbaren Verbündeten in der Umgebung ab (Halo, Magellan, Andromeda) und traf auf alte Bekannte (Waringer, Stalker, Porleyter). Da hatte man das Gefühl, dass Protagonisten und Leser relevante Dinge erfahren und erstere planvoll vorgehen. Hier haben wir es bislang mit Olubfanern, Ladhonen und den Bewohnern von Copperworld zu tun, deren Bedeutung für den Zyklus sich im Bereich der Homöopathie bewegen dürfte (da kann ich mich natürlich täuschen).

Wenn man so will, dann erzählte man seinerzeit in jedem einzelnen Heft etwas, das für den roten Faden des Zyklus eine Bedeutung hatte. Das sehe ich aktuell beim besten Willen nicht. Da werden nach meinem Empfinden lediglich zusammenhanglose Einzelgeschichten erzählt, die ich zu Beginn eines Zyklus nicht brauche. Um mal ein aktuelleres Beispiel zu nennen, kann sich noch wer erinnern wie es im Atopenzyklus vom Start weg zur Sache ging und den Protagonisten kaum Luft zum Atmen blieb?

Wenig Hoffnung hege ich für die nächsten Bände und wenn an anderer Stelle darüber gewitzelt wird ob sich Perry und Bully noch vor Band 3050 treffen, dann ist die Frage IMO nicht so abstrus wie ich mir das wünschen würde. Mit der Handlungsebene Atlan/Gucky wird es dann hoffentlich besser.

Ich werde dem Zyklus wohl das erste Dutzend Hefte Zeit geben um zu entscheiden ob ich dabei bleibe. Parallel dazu werde ich mir mit Maddrax 500 aber schon einmal eine mögliche Alternative anschauen.
Die Katze grinste. "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.
(Lewis Carroll, Alice im Wunderland)

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Re: Perry Rhodan Heftbesprechungen - Der Mythos-Zyklus

Beitrag von Waringer » 17.03.2019, 10:58

LaLe hat geschrieben:
12.03.2019, 09:31
Aber selbst wenn man die mal hinnimmt, dann überzeugt das weitere Vorgehen auch noch nicht. Damals suchte man direkt die BASIS, klapperte die erreichbaren Verbündeten in der Umgebung ab (Halo, Magellan, Andromeda) und traf auf alte Bekannte (Waringer, Stalker, Porleyter). Da hatte man das Gefühl, dass Protagonisten und Leser relevante Dinge erfahren und erstere planvoll vorgehen. Hier haben wir es bislang mit Olubfanern, Ladhonen und den Bewohnern von Copperworld zu tun, deren Bedeutung für den Zyklus sich im Bereich der Homöopathie bewegen dürfte (da kann ich mich natürlich täuschen).

Wenn man so will, dann erzählte man seinerzeit in jedem einzelnen Heft etwas, das für den roten Faden des Zyklus eine Bedeutung hatte. Das sehe ich aktuell beim besten Willen nicht. Da werden nach meinem Empfinden lediglich zusammenhanglose Einzelgeschichten erzählt, die ich zu Beginn eines Zyklus nicht brauche. Um mal ein aktuelleres Beispiel zu nennen, kann sich noch wer erinnern wie es im Atopenzyklus vom Start weg zur Sache ging und den Protagonisten kaum Luft zum Atmen blieb?
Das Problem liegt wohl darin, dass man sich inhaltlich womöglich an eine ältere Serie, Earl Dumarest, von E. C. Tubbs anlehnt, in der diese Methodik, Besuche auf Planeten bzw. Systemen ohne Demokratie als Endlosserie angewandt wurde. In dieser Serie ist Earl Dumarest, ein Söldner, auf der Suche nach der Erde („Mythos Erde“), wobei er von einer Galaxis-weiten Organisation namens Cyclan gejagt wird. In Dumarests Welt ist Solidarität oder Nächstenliebe ein Zeichen für Schwäche und die Demokratie ist offensichtlich ausgestorben. Stattdessen herrschen feudale Fürsten, Menschenrechte existieren nicht, das Individuum ist unwichtig. Der Cyclan, der an einen Ameisenstaat erinnert, hat dies perfektioniert. Es existiert eine Zentral-Intelligenz, die telepathisch ihre über den Kosmos verstreuten Schergen fernsteuert. Die Romane erschienen im selben Verlag, bei Moewig, innerhalb von Terra Astra und Terra Nova. Detail am Rande: bei E. C. Tubbs wurde die Erde nie gefunden, weil die Serie vorher eingestellt wurde. Die Romane wurden damals unter anderem auch von Horst Hoffmann u. Michael Nagula übersetzt. Damit macht auch Sinn, dass man das Arkonidische Imperium zerlegt hat, so können die Baronien, Kristallbaronien und andere feudale Systeme als Spielwiese für die Romane herhalten. Es ist also vermutlich eine Schnitzeljagd nach Informationen, eine Serie von Romanen mit und über totalitäre bzw. nichtdemokratische Systeme zu erwarten...

Laurin
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Re: Perry Rhodan Heftbesprechungen - Der Mythos-Zyklus

Beitrag von Laurin » 18.03.2019, 01:39

Interessant, diese Serie kannte ich noch nicht.

Hoffen wir mal, das es nicht genauso kommt und die Serie noch ein bisschen weiter geht. ;)

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