Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Erstauflage, NEO und Anderes
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Richard
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Re: Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Beitrag von Richard » 03.02.2019, 21:01

Für mich lesen sich die bereits bekannten Romantiteln und andere Ankündigungen, dass der kommende Zyklus tatsächlich vom Ausgangssetting her ein wenig dem Cantarozyklus nachempfunden sein könnte.

Das ist halt das Grundsetting; wie nun die Storyline fortgeführt wird etc. liegt dann bei den Expokraten. Und meiner Vermutung nach mögen manche Leute die "typische" Art & weise von CM und WV nicht unbedingt, die oft viele Sachen/Rätsel einstreuen, die kaum oder für manche Leute unbefriedigend aufgelöst werden (beispielsweise den einen Knochen, der in einem Transmitter ankam und der deutlich älter war als das bekannte Universum).

Gerade nebenan im PR Forum gibt es einige Leute, die wegen ähnlichen Dingen, die ich so angeführt habe, aus der EA ausgestiegen sind und jetzt voller Enthusiasmus wieder in den neuen Zyklus ab Band 3000 einsteigen wollen. Da habe ich das auch gepostet v.w. dass sich das Expokratentduo jetzt vermutlich in ihrer Arbeitsweise nicht komplett ändern wird. Also bitte nicht falsch verstehen: ich freue mich für jede Person, die ab Band 3000 wieder in die EA einsteigt und die dann längerfristig in der EA dabei bleiben.
Ich möchte nur etwaige hochstehende Erwartungen dämpfen, dass "alles" mit Band 3000 besser wird.

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Kapaun
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Re: Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Beitrag von Kapaun » 03.02.2019, 21:14

Die Erwartung habe ich auch gar nicht. Im Gegenteil vermute ich, dass ich nach drei, vier Titeln wieder draußen bin. Aber wer weiß? Vielleicht ja auch nicht.
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Re: Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Beitrag von Vivian-von-Avalon » 05.02.2019, 14:20

Abwarten - und wundern ... oder auch nicht ... ;)
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Re: Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Beitrag von Kapaun » 08.02.2019, 16:31

So, hab den zweiten Band durch - der Goldene Frieden von Rabenstein. Über die Akkuratesse der Schilderung des Zweiten Solaren Imperiums und dessen Verhältnis zum Gondunat kann ich nichts sagen. Die Geschichte als solche ist nicht uninteressant, für Perry Rhodan jedoch thematisch ungewöhnlich (Spielsucht/virtuelle Realität und deren Manipulationn durch finstere Mächte). Aber sie ist geschlossen und konsistent erzählt, wenn auch zeitweilig arg plakativ. Alles in allem gefällt mir Rabenstein vom Erzählerischen her besser als CM.
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Re: Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Beitrag von Cybermancer » 08.02.2019, 20:05

Also mir persönlich gefällt sogar Heinrich Böll besser als CM und der konnte nun ja erwiesenermaßen garnicht ansprechend schreiben.

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Richard
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Re: Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Beitrag von Richard » 08.02.2019, 21:02

Nun .. Heinrich Böll hat immerhin mal den Literaturnobelpreis bekommen.....

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Re: Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Beitrag von LaLe » 08.02.2019, 22:01

Den bekommt man aber nicht unbedingt für Lesbarkeit und schon gar nicht für einen etwaigen Unterhaltungswert.
Die Katze grinste. "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.
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Re: Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Beitrag von Kapaun » 08.02.2019, 22:10

Richard hat geschrieben:
08.02.2019, 21:02
Nun .. Heinrich Böll hat immerhin mal den Literaturnobelpreis bekommen.....
Eben ... :har:
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Re: Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Beitrag von Richard » 09.02.2019, 02:17

In meinen Augen stellt Augen stellt die Verleihung des Literaturnobelpreis durchauch auch eine Art Qualitätsbescheinigung dar - aber klar, auch das ist eine subjektive Bewerung der entsprechenden Komission/Gremium.

Und die ursprüngliche Aussage von Cy ist eine unzulässige Veralltemeinerung denn ob Autoren "garnicht ansprechend schreiben" ist eine persönliche Meinung die man natürlich für sich haben kann aber Cy kann da jedenfalls nicht für alle sprechen. Ich persoenlich halte beispielsweise einige Bücher von Heinrich Böll durchaus für ansprechend und daher kann ich der Aussage von Cy den Anspruch, dass er so eine allgemeingültige Aussage trifft, jedenfalls problemlos als unzulässig erklären (sprich ich habe diese Aussage von Cy falsifiziert ;) ).

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Re: Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Beitrag von Cybermancer » 09.02.2019, 02:38

Ich wurde in der Oberstufe mit der "Verlorenen Ehre der Katharina Blum" gequält.

Während das Thema mit der Hetze einer gewissen Boulevardzeitung aus dem Hause Springer in Zusammenhang mit APO und der sich daraus entwickelnden RAF ansprechend gewählt war, empfand ich die sprahliche Komposition des Werkes so schrecklich, dass ich in der Folge kein Werk des Autors mehr angefasst habe.

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Re: Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Beitrag von Laurin » 09.02.2019, 03:51

Es kommt auch immer darauf an, wie solcher Stoff in der Schule vermittelt wird.

Ich habe von Böll mal die 'Fürsorgliche Belagerung' gelesen und fand die wirklich gut.

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Re: Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Beitrag von Kapaun » 09.02.2019, 08:48

Cybermancer hat geschrieben:
09.02.2019, 02:38
Ich wurde in der Oberstufe mit der "Verlorenen Ehre der Katharina Blum" gequält.

Während das Thema mit der Hetze einer gewissen Boulevardzeitung aus dem Hause Springer in Zusammenhang mit APO und der sich daraus entwickelnden RAF ansprechend gewählt war, empfand ich die sprahliche Komposition des Werkes so schrecklich, dass ich in der Folge kein Werk des Autors mehr angefasst habe.
Ich habe in meiner Jugend, als ich dachte, ich müsste jetzt mal mit ernsthafter Literatur anfangen, von Böll was zu lesen versucht, ich glaube "Gruppenbild mit Dame". Da ist dann auf der ersten oder zweiten Seite eine Stelle, wo die Dame in ihre Jugendstadt zurückkehrt und über einen Pflasterstein stolpert, über den sie damals auch immer gestolpert ist. Das bewirkt bei ihr einen spontanen Orgasmus, also, wörtlich gemeint (zumindest habe ich das so verstanden). Das war es dann gewesen. Buch in den Schrank gestellt und seither keinen Text mehr von Böll angefasst ...
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Re: Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Beitrag von LaLe » 09.02.2019, 09:26

Aus der Wikipedia:
Nobel verpflichtete die Jury im Testament ausdrücklich, den Idealismus des Autors beziehungsweise seines Werkes als Maßstab zu verwenden.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nobelpr ... _Literatur

Das muss sich nicht zwangsläufig gut lesen.
Die Katze grinste. "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
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Re: Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Beitrag von Kapaun » 09.02.2019, 09:30

Es kann im Gegenteil extrem enervierend sein.
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Re: Perry Rhodan Kurzromane - Die verlorenen Jahrhunderte

Beitrag von Laurin » 09.02.2019, 18:14

Kapaun hat geschrieben:
09.02.2019, 08:48
... Ich habe in meiner Jugend, als ich dachte, ich müsste jetzt mal mit ernsthafter Literatur anfangen, von Böll was zu lesen versucht, ich glaube "Gruppenbild mit Dame". Da ist dann auf der ersten oder zweiten Seite eine Stelle, wo die Dame in ihre Jugendstadt zurückkehrt und über einen Pflasterstein stolpert, über den sie damals auch immer gestolpert ist. Das bewirkt bei ihr einen spontanen Orgasmus, also, wörtlich gemeint (zumindest habe ich das so verstanden). Das war es dann gewesen. ...
Hey, das hört sich doch mal interessant an lol. :-))

Her mit dem Buch ... :giggle:

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