Maddrax Heftbesprechungen - Parallelwelt-Zyklus

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LaLe
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Maddrax Heftbesprechungen - Parallelwelt-Zyklus

Beitrag von LaLe » 02.05.2019, 08:45

Um mal einen Anfang zu machen, hier ein minimal bearbeitetes Vollzitat meiner im PR-Forum veröffentlichten kurzen Review zum Jubiläumsband.

500 - Zeitbeben von Sascha Vennemann

Von einem der auszog, nach etwa 5 Jahren den Wiedereinstieg in die Serie zu wagen.

Ausgestiegen war ich mit Band 374 und die Vorschau auf den Memorial Day mit der Rückenansicht vom ewigen Wiedergänger Jacob Smythe nahm ich zum Anlass hierfür. Ähnlich wie Band 3000 bei Perry Rhodan reizte mich der Jubelband 500 jedoch, mal wieder reinzuschnuppern und eine mögliche Alternative zum Wiedereinstieg bei Perry Rhodan anzutesten.

Inhaltlich war dieser Jubiläumsband dann ähnlich unspektakulär (gemessen an der Bandnummer) wie die Alternative. Die Handlung des Vorgängers wird nahtlos fortgesetzt und die Rettung der Erde mittels "Mondsprung" gelingt. Allerdings gibt es Nebenwirkungen und diese bewirken anscheinend die Versetzung verschiedener Örtlichkeiten, wie der Stadt Lancaster. Diesen "Wurmlocheffekt" gilt es nun zu erforschen und abzustellen. Ferner muss der abgebrochene Kontakt zu den im Ringsystem hinterbliebenen Protagonisten wieder hergestellt werden.

Für Wiedereinsteiger wie mich gibt es ein Wiedersehen mit vielen bekannten Elementen und Personen. Neben Matt und Aruula sind das u. a. Quart´ol und Miki Takeo. Aber auch Xij und Tom Ericson werden erwähnt. Taratzen fehlen natürlich auch nicht. So fiel es mir nicht sonderlich schwer reinzukommen und mich schnell wieder heimisch zu fühlen obwohl die Handlung um das Ringplanetensystem komplett an mir vorbeigegangen ist.

Überzeugt hat mich der Roman insbesondere damit, dass die handelnden Personen dieser Bezeichnung gerecht wurden. In der Parallelhandlung wurde eine viktorianische Gesellschaft beschrieben, die unvermittelt in der Handlungsgegenwart landet und sich mit den neuen Gegebenheiten arrangieren muss. Den "bösen" Reeder hätte ich allerdings nicht gebraucht. Der kam etwas billig rüber.

Wenn ich an dieser Stelle einen Vergleich vornehmen darf, dann haben mir Titelbild und Roman bei Maddrax 500 besser gefallen als bei Perry Rhodan 3000.

Dann kommen die Extras. Das Poster gefällt mir besser (ist wie bei PR das Titelbild, nur kleiner und man braucht ein zweites Heft will man dies anschauen), der Comic ist nett und das Rätsel lösbar (der erste Preis sehr "lukrativ"), Der Rückblick auf die - wenn ich nicht irre - ersten 399 Bände rief bei mir viele Erinnerungen hervor, dürfte für echte Neueinsteiger aber durchaus Verwirrungspotenzial beinhalten. Die Leserseite ist ungewohnt langweilig, was dem Erklärbär geschuldet sein dürfte. Also Schwamm drüber.

Schönen Dank auch für die Erwähnung des sadistischen Dr. Morton. Da hat Sascha Vennemann zumindest mir ein kleines Grinsen mit aufs Gesicht zaubern können.

Kommen wir zum "Bastei-Feature":

Von allen wunderlichen Dingen, die ich je gesehen habe, dachte er, ist dieser Augenblick der schönste und schrecklichste zugleich. (2) Gemeint war sehr wahrscheinlich der Anblick des auf die Erde stürzenden Mondes.
Die Pioniere haben die Übersetzungsleistung [...] noch weiter verfeiert... (5)
Er trug noch ein paar der Beschriftungen von Professor Lindbergh nach... (6) What?
Er legte einen Arm und sie... (13)
... vor dem ehemaligen FootballStadium. (15)
... wenn euch für unsere Rettung danke. (15) ???
... aber ein paar Stinkstiefel versuchen trotzdem... (15) Tempus
Wir müssen in einem Tornado geraten sein. (27)
Aruula stürmte vorwärts und erreicht... (28) Tempus
Erschöpft starrte er die Flammen und... (32)
... und landeten auf die Planken. (52)
Das Ding [...] war ein Enterhaken. [...] Die Haken kratzen [...] und hinterließen... (52) Singular/Plural, Tempus

Mein Fazit: Dieser Jubelband gefiel mir besser und die Erwartungshaltung an die Folgebände ist dergestalt, dass es (für mich) nachvollziehbarer als bei Perry Rhodan weitergeht. Erst einmal steht Teil 2 des Jubiläumsdoppelbandes an und dort soll auch auf Novis (das Ringplanetensystem) geschaut werden. Was dort die letzten hundert Bände passierte werde ich im zweiten Teil des Rückblicks nachlesen können mit dem ich die Lektüre vermutlich beginnen werde.
Die Katze grinste. "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
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Re: Maddrax Heftbesprechungen - Parallelwelt-Zyklus

Beitrag von Cybermancer » 02.05.2019, 10:53

Leider musste ich gestern feststellen, dass Maddrax nicht so meins ist.

Die Welt ist ein bisschen zu bunt und die verschiedenen Zivilisationen mit ihren verschieden Technologie und Powerleveln skalieren nicht gut miteinander.

Schlechtes Worldbuilding.
It is no measure of health to be well adjusted to a profoundly sick society.
https://pgp.mit.edu/pks/lookup?op=get&s ... CC04F151DE
Lasst uns Kohle zusammenlegen, die Kronen-Zeitung kaufen und die Meinungsmacht in Österreich übernehmen. :) :)

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Re: Maddrax Heftbesprechungen - Parallelwelt-Zyklus

Beitrag von LaLe » 02.05.2019, 11:19

In einem Erzähluniversum sollten die Zivilisationen auf einem annähernd gleichen Technologielevel stehen, oder wie ist das zu verstehen?
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Re: Maddrax Heftbesprechungen - Parallelwelt-Zyklus

Beitrag von Kapaun » 02.05.2019, 11:26

Nein, ich glaub, ich weiß schon, was er meint. Die verschiedenen "Welten" (hier Fantasy und SF) müssen irgendwie zusammenpassen. Beim Cyberpunk-Rollenspiel "Shadowrun" beispielsweise ist das erstaunlich gut gelungen. Bei Maddrax hatte ich damit schon immer ein Problem, und zunehmend, je mehr die Serie SF-lastiger wurde. Da wirkt dann das Agieren von Figuren wie Aruula einfach nur noch deplatziert. Das ist wohl auch einer der Hauptgründe, weshalb ich irgendwann aufgehört habe.
"The universe is probably littered with the one-planet graves of cultures which made the sensible decision that there's no good reason to go into space - each discovered and remembered by those who made the irrational decision.”
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Re: Maddrax Heftbesprechungen - Parallelwelt-Zyklus

Beitrag von LaLe » 02.05.2019, 11:57

Wobei Fantasy ja nun das deutlich am schwächsten ausgeprägte Subgenre bei Maddrax ist. Aruula beispielsweise sehe ich weniger als Amazone/Elfe sondern mehr als Bewohnerin einer postapokalyptischen Welt, die bereits seit 500 Jahren im Arsch ist. Telepathie ist auch nicht zwingend Magie/Fantasy wie auch die Möglichkeit der "mentalen Verhütung". Okay, Amazonen reiten auf zu groß geratenen Katzen. Das war es dann aber auch schon.

Insofern ist Maddrax für mich (in dieser Reihenfolge) SF, Abenteuer, Horror, Fantasy.
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Re: Maddrax Heftbesprechungen - Parallelwelt-Zyklus

Beitrag von LaLe » 02.05.2019, 12:20

Aus der Erinnerung heraus...

501 - Die Kolonie von Sascha Vennemann

Im zweiten Teil des Doppelbandes widmet sich der Autor verstärkt dem Ringplanetensystem und beleuchtet intensiver welche Folgen der von Colonel Kormak ausgelöste Wurmloch-Unfall auf dieses hatte. Und die sind gewaltig. Überschlagende Plasmablitze gigantischen Ausmaßes zerstören den Ringmond der Kasynari, auf dem nahezu die vollständige Population dieses außerirdischen Volkes zu Tode kommt. Damit nicht genug, führt der allzu sorglose Umgang mit einem Bruchstück Mutters (ein Wesen, bestehend aus entarteter Zeit) beinahe zur nächsten Katastrophe. Allein Xijs Eingreifen verhindert Schlimmeres. Ergebnis bleibt jedoch, dass der Kontakt zwischen Erde und Novis erst einmal Geschichte ist.

Auf der Erde haben Matt und Aruula weiter mit den Bewohnern Lancasters zu tun. Die kleine Schwester von Julian Springs hat sich als blinder Passagier an Bord von PROTO geschleust und erzwingt so eine Rückkehr. Dies weckt erneut Begehrlichkeiten beim bekannten Reeder Dwyer, denen unsere Helden mit einem etwas unsauberen Manöver begegnen. Im Anschluss geht es dann auf große Reise, denn es gilt zu klären ob die Versetzung Lancasters lediglich ein lokales Phänomen ist oder weitere Segmente anderer Parallelwelten "importiert" wurden.

Der Vorgängerzyklus wird mit diesem Band zu einem Abschluss gebracht und die Figuren neu aufgestellt. Das las sich alles sehr flott und spannend, die Handlungsdichte war recht hoch. Nur die böse Reederfamilie kam erneut sehr platt rüber.

Der zweite Teil des Serienrückblicks las sich dann ähnlich verwirrend wie der erste. Erschwerend kam für mich hinzu, dass ich keinen der hier erfassten Romane, geschweige denn die Handlung der letzten 100 Hefte kenne. Wer sich als Neueinsteiger dennoch einen Überblick darüber verschaffen will, um was es bei Maddrax immer mal wieder geht, dem sei dieser Link empfohlen unter dem sich einer zu einer pdf-Datei findet -> Maddrax - Rückblick auf 499 Bände.
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Re: Maddrax Heftbesprechungen - Parallelwelt-Zyklus

Beitrag von LaLe » 02.05.2019, 15:43

502 - Der Roswell-Zwischenfall von Manfred Weinland

In diesem Roman widmet sich Manfred Weinland einem der großen Mysterien der modernen Zeit, dem Roswell-Zwischenfall, und führt diesen in den Maddrax-Kanon ein.

Der Kasynari Hordelab lebt unter den Menschen des postapokalyptischen Roswell und wird von diesen als potenzieller Retter verehrt (nachzulesen in einem älteren Heft). Angesichts des sich der Erde annähernden Mondes setzen sie alle ihre Hoffnungen in den "Grey", der sie vor der kommenden Katastrophe retten soll. Er selbst weiß aber nur zu gut, dass er dazu gar nicht in der Lage ist und das von ihm zusammengebastelte Fluggerät zu allem möglichen taugt, nur nicht dazu die rettende Reise zu den Sternen anzutreten. Deshalb versucht er zu fliehen und wird aufgrund der Nebenwirkungen des Wurmloch-Unfalls auf die Erde des Jahres 1947 verschlagen.

In die Ereignisse verwickelt wird auch ein Farmerehepaar mit seinem Helfer, die sich auf ihrem einst grünen Weideland plötzlich mit einer Wüste konfrontiert sehen und von einer Taratze drangsaliert werden. Die hat es auch in die Vergangenheit verschlagen und ihr erstes Opfer ist die Herde der Farmer. Aber auch Hordelab findet schnell den Weg in der Taratzen Speisekammer aus der ihn der Farmer befreien kann.

Damit geht die uns bekannte Geschichte dann erst so richtig los und der Irrweg unseres Aliens wird genauso aufgeklärt wie auch die Frage danach, warum man nie etwas von einer Taratze gehört hat.

Das war ein typischer Maddrax (ohne Titelhelden) und dieser verknüpft auf äußerst gekonnte Art und Weise eine reale Legende mit der aktuellen Serienhandlung. Das machte richtig Spaß zu lesen und wirkte nicht ansatzweise so abstrus wie sich das in dieser kurzen Zusammenfassung womöglich lesen mag. Kurzweilige phantastische Unterhaltung at it´s best und ein verständlicherer Einstieg als es der Jubiläumsdoppelband sein konnte.

Als Extra gibt es eine Übersicht sämtlicher Publikationen auf Totholz und beim Überfliegen der Titel überkam mich stellenweise ein leichtes Nostalgiegefühl. Was interessiert mich da die Meinung eines gewissen Enpunkt zu dieser Form des Leserservice. :-)

Für dieses Heft gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung. :yes:
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Re: Maddrax Heftbesprechungen - Parallelwelt-Zyklus

Beitrag von LaLe » 09.05.2019, 10:32

503 - Aufstieg des Bösen von Michael Marcus Thurner

In diesem Band wird der Antagonist des vorherigen Zyklus ausführlich in den neuen eingeführt und bekommt nebenbei eine Origin spendiert.

Aran Kormak wächst in Tuurk als Sohn eines Olivenbauers auf und bekommt dort Kontakt zu einer Bunkergesellschaft. Als eine Horde Siragippen sein Dorf niedermacht, "befreit" er sich von seinem Vater und schließt sich den Bunkermenschen an. In deren Gesellschaft steigt der skrupellose Junge schnell auf und wird so zur rechten Hand des Kommandanten. Als er eines Tages einen verwegenen Plan umsetzt um der Siragippenplage Herr zu werden, wird er allerdings verbannt.

In der Handlungsgegenwart strandet Kormak nach seiner Flucht aus dem Ringplanetensystem im postapokalyptischen Kentucky. Dort schlägt er sich zunächst in der Wildnis durch und kann nach und nach Gefolgsleute um sich versammeln. Mit diesen kann er einen aufgegebenen Bunker wieder instand setzen und beginnt von dieser Basis aus seinen Einflussbereich zu vergrößern. Dabei kommen ihm seinen detaillierten Kenntnisse über Siragippen zugute. Großes Interesse weckt die Bunkergesellschaft im ehemaligen Fort Knox und der ehrgeizige Soldat geht unverzüglich daran, den "Schatz von Knocks" zu heben...

Der Roman ließ sich wunderbar weglesen und führt speziell für Neueinsteiger einen alten und neuen Gegner von Maddrax in den laufenden Zyklus ein, ohne, dass es irgendwelcher Vorkenntnisse bedarf. Dabei vermittelt er über die Rückblicke das bekannte Maddrax-Feeling und dürfte für die weitere Handlung durchaus relevant sein. Der "Fund" gegen Ende des Heftes deutet nämlich mehr als nur an, dass es im kommenden Zweiteiler bereits ein Aufeinandertreffen der Kontrahenten geben könnte.

Ob die Origin Kormaks noch weitergeführt wird, kann ich nicht sagen. Von der Verbannung bis zur Gegnerschaft von Maddrax fehlt nämlich noch einiges. Womöglich wurde das im Fremdweltzyklus aber schon erzählt.

Wenn ich mal einen Vergleich mit MMTs bisherigen Beiträgen zum Mythoszyklus der Rhodanserie ziehen darf, dann hat mir dieser Roman eindeutig am Besten gefallen.
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Re: Maddrax Heftbesprechungen - Parallelwelt-Zyklus

Beitrag von Kapaun » 09.05.2019, 12:38

LaLe hat geschrieben:
02.05.2019, 11:57
Wobei Fantasy ja nun das deutlich am schwächsten ausgeprägte Subgenre bei Maddrax ist.
Mittlerweile schon.
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Re: Maddrax Heftbesprechungen - Parallelwelt-Zyklus

Beitrag von LaLe » 09.05.2019, 12:41

Na ja, dadurch, dass die ganzen merkwürdigen Lebensformen Ergebnisse der Experimente der Daa´muren sind, bewegen wir uns selbst diesbezüglich deutlich näher im Bereich Science Fiction denn Fantasy. IMO.
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Re: Maddrax Heftbesprechungen - Parallelwelt-Zyklus

Beitrag von Kapaun » 09.05.2019, 12:45

LaLe hat geschrieben:
09.05.2019, 12:41
Na ja, dadurch, dass die ganzen merkwürdigen Lebensformen Ergebnisse der Experimente der Daa´muren sind, bewegen wir uns selbst diesbezüglich deutlich näher im Bereich Science Fiction denn Fantasy. IMO.
Ja, aber das kam erst mit der Zeit zutage.
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Re: Maddrax Heftbesprechungen - Parallelwelt-Zyklus

Beitrag von LaLe » 09.05.2019, 12:49

Hast du eigentlich mal wieder reingelesen? Bei Perry bist du doch wieder raus, oder?
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Re: Maddrax Heftbesprechungen - Parallelwelt-Zyklus

Beitrag von Kapaun » 09.05.2019, 12:54

Nein und ja. Ich lese derzeit Die 9. Expansion.
https://www.amazon.de/D9E-neunte-Expans ... way&sr=8-3
Sehr empfehlenswert. Aber natürlich nur eine Kleinserie. Bis jetzt 20 Bücher oder so.
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Re: Maddrax Heftbesprechungen - Parallelwelt-Zyklus

Beitrag von LaLe » 10.05.2019, 11:14

Ich habe mir in einem Bücherschrank kürzlich drei oder vier Darkover-Romane gegriffen. Vielleicht taste ich mich da mal ran. Da ist die Reihenfolge in der man die liest relativ egal, oder? Zusammenhängend scheinen mir die, die ich da habe nämlich nicht zu sein.
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Re: Maddrax Heftbesprechungen - Parallelwelt-Zyklus

Beitrag von Kapaun » 10.05.2019, 12:06

Darkover ist auch nicht übel. Es gibt hin und wieder inhaltlich eng zusammenhängende Romane (z.B. sollte man erst "Hasturs Erbe" lesen und dann "Sharras Exil"), aber im Großen und Ganzen ist es relativ egal. MZB hat die Romane auch nicht in chronologischer Abfolge geschrieben.
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