Filme/Buecher in Original versus in der Muttersprache

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giffi marauder
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Re: Filme/Buecher in Original versus in der Muttersprache

Beitrag von giffi marauder » 28.08.2017, 13:37

LaLe hat geschrieben:Ist wohl nicht ganz so schlimm, da die Texte überwiegend - vermute ich mal - gehaltvoller sind. Mit "Schock den Affen" weiß ich aber bis heute nicht viel anzufangen. :-D

Ich glaube von seinem dritten und vierten Album gibt es deutsche Versionen.
September '77
Port Elizabeth - Sonnenschein
In sechs-eins-neun endlich ruhe
Nur ein stühl ging aus dem leim
:-))

LaLe
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Re: Filme/Buecher in Original versus in der Muttersprache

Beitrag von LaLe » 28.08.2017, 14:05

Das üben wir aber nochmal:
September '77
Port Elizabeth weather fine
It was business as usual
In police room 619
Passt so wohl besser:
September '77
Port Elizabeth bei schönem Wetter
Es war „Business-As-Usual“
In Polizei-Zimmer 619
Ich werd da nochmal reinhören. ;)
Die Katze grinste. "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.
(Lewis Carroll, Alice im Wunderland)

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Re: Filme/Buecher in Original versus in der Muttersprache

Beitrag von Kjeldahl » 28.08.2017, 15:22

Beko? "six one nine" erinnert mich irgendwie....

LaLe
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Re: Filme/Buecher in Original versus in der Muttersprache

Beitrag von LaLe » 28.08.2017, 15:38

Biko wärs gewesen. :P
Die Katze grinste. "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.
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Re: Filme/Buecher in Original versus in der Muttersprache

Beitrag von LaLe » 28.08.2017, 19:16

... und giffi liegt tatsächlich richtig. :???:
Die Katze grinste. "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.
(Lewis Carroll, Alice im Wunderland)

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Re: Filme/Buecher in Original versus in der Muttersprache

Beitrag von Richard » 29.08.2017, 00:43

Mi.Go hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:
Mi.Go hat geschrieben: Das Wort "armieren" dürfte vor allem (älteren) Leuten aus dem Baugewerbe bekannt sein.
Auch in Österreich.
Was nun die Zielgruppe aber doch sehr einschraenkt wie ich finde.
Guggst Du hier
https://de.wiktionary.org/wiki/Armierung :giggle:
Ist mir trotzdem noch nicht im normalen Sprachgebrauch untergekommen, ich zaehle wohl doch nicht zu den aelteren Leuten .

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Re: Filme/Buecher in Original versus in der Muttersprache

Beitrag von Mi.Go » 29.08.2017, 10:40

Richard hat geschrieben:
Mi.Go hat geschrieben:Guggst Du hier
https://de.wiktionary.org/wiki/Armierung :giggle:
Ist mir trotzdem noch nicht im normalen Sprachgebrauch untergekommen, ich zaehle wohl doch nicht zu den aelteren Leuten .
Oder Du liest zu viel in der Originalsprache
u. brauchst deswegen keine Fremdwörter. :-D
Todeskandidat: "Ich glaube nicht an die abschreckende Wirkung der Todesstrafe"
Henker: "Ich hab hier noch keinen zweimal gesehen"

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Re: Filme/Buecher in Original versus in der Muttersprache

Beitrag von giffi marauder » 29.08.2017, 11:14

LaLe hat geschrieben:... und giffi liegt tatsächlich richtig. :???:
Habs ja auch nicht selber übersetzt, sondern den deutschen Originaltext gegoogelt.
Sorry für den fehldenden Link zur Klärung vorab. :(
Zuletzt geändert von giffi marauder am 29.08.2017, 11:18, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Filme/Buecher in Original versus in der Muttersprache

Beitrag von giffi marauder » 29.08.2017, 11:17

Richard hat geschrieben:
Mi.Go hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:
Mi.Go hat geschrieben: Das Wort "armieren" dürfte vor allem (älteren) Leuten aus dem Baugewerbe bekannt sein.
Auch in Österreich.
Was nun die Zielgruppe aber doch sehr einschraenkt wie ich finde.
Guggst Du hier
https://de.wiktionary.org/wiki/Armierung :giggle:
Ist mir trotzdem noch nicht im normalen Sprachgebrauch untergekommen, ich zaehle wohl doch nicht zu den aelteren Leuten .
Mir, als Häuslbauer schon. ;)
Hin und wieder kommt einem auch "Armatur" unter, das ebenfalls dem gleichen lateinischen Stamm "armare=ausrüsten"
entspringt.
Das führt dann aber gedanklich in eine andere Richtung. :-D

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Re: Filme/Buecher in Original versus in der Muttersprache

Beitrag von LaLe » 29.08.2017, 11:33

giffi marauder hat geschrieben:
LaLe hat geschrieben:... und giffi liegt tatsächlich richtig. :???:
Habs ja auch nicht selber übersetzt, sondern den deutschen Originaltext gegoogelt.
Sorry für den fehldenden Link zur Klärung vorab. :(
Ich verzeihe dir. ;)
Die Katze grinste. "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.
(Lewis Carroll, Alice im Wunderland)

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Re: Filme/Buecher in Original versus in der Muttersprache

Beitrag von giffi marauder » 29.08.2017, 15:52

LaLe hat geschrieben:
giffi marauder hat geschrieben:
LaLe hat geschrieben:... und giffi liegt tatsächlich richtig. :???:
Habs ja auch nicht selber übersetzt, sondern den deutschen Originaltext gegoogelt.
Sorry für den fehldenden Link zur Klärung vorab. :(
Ich verzeihe dir. ;)
Danke :-)

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Re: Filme/Buecher in Original versus in der Muttersprache

Beitrag von giffi marauder » 29.08.2017, 16:11

Richard hat geschrieben:
Ich hatte auch das Gefühl, dass speziell bei Fachbüchern die deutsche Übersetzung teilweise deutlich umfangreicher war.
Man merkt da wohl auch, dass sich zb. Englisch für bestimmte technische Dinge einfach besser eignet um diese darzustellen.
Oder - was natürlich auch sein kann - die Übersetzer der jweiligen Fachbücher verstanden von der behandelten Materie wenig bis gar nichts und taten sich deshalb schwer das zu übersetzen.
Dein Gefühl trügt dich nicht.
Deutsche Übersetzungen enthalten ca. 1,5 mal so viele Buchstaben, wie
das englische Original.
Deshalb erscheinen ja auch umfangreichere englische Originale öfters als 2 Teile in Deutsch,
wobei bei Taschenbüchern zusätzlich das Papier in England/USA dünner ist, als im deutschsprachigen Raum.
(TSOIAF ist so ein Fall).

Daneben (scheint mir) gibts einige Eigenheiten der englischen Sprache , die es in Deutsch so (noch) nicht gibt,
wie z.B. die Verwendung von Hauptwörtern als Verben ("verbing"), die dann in der Übersetzung einige längere Umschreibungen brauchen.
https://www.thoughtco.com/what-is-verbing-1691035
https://oupeltglobalblog.com/tag/nouns-used-as-verbs/

Sozusagen die Gegenbewegung zur um sich greifenden Substantivierung im Deutschen. :giggle:

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Re: Filme/Buecher in Original versus in der Muttersprache

Beitrag von Richard » 29.08.2017, 22:14

Mi.Go hat geschrieben: Oder Du liest zu viel in der Originalsprache
u. brauchst deswegen keine Fremdwörter. :-D
Ich beschaeftige mich weder beruflich noch privat mit Bauwesen und lese zu dem Thema auch keine Buecher.
Fremdwoerter ... ich erinnere mich noch mit schaudern an meine ersten Univorlesungen/Proseminare, in denen ich mich einerseits mal mit Zivilrecht und andererseits auch mit Soziologie beschaeftigen musste. Ich hatte weder Latein noch (Alt-)griechisch in der Schule aber in den oben genannten Veranstaltungen kamen genuegend Woerter vor, die aus diesem sprachlichen Umfeld stammen.

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Re: Filme/Buecher in Original versus in der Muttersprache

Beitrag von Richard » 01.09.2017, 04:37

giffi marauder hat geschrieben:
LaLe hat geschrieben:Ich bin alles andere als hip und bevorzuge klar die deutsche Sprache. Ausnahmen waren bislang - neben Musik - (Rollen-)Spiele und Comics, die es nicht auf Deutsch gibt.

Skurril fand ich die deutschsprachigen Peter Gabriel-Alben. Kennt die noch wer?
Ja, ich *wink* :-))
Ich habe zumindest ein paar der Lieder mal gehoert. So vom Vergleich her fuehlten sich die Sachen auf Deutsch etwas anders an als auf Englisch.
Wikipedia meint dazu dass die deutsche Version komplett neu eingespielt wurde (also auch die Musik) wegen des anderen Sprachrythmus
-> https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Gab ... E2.80.93IV.

Je nach dem wie gut der/die Sänger/in deutsch kann klingen dann Lieder von den Originalinterpreten auf Deutsch dann auch etwas eigen wie ich finde. Und von den Texten her ... Klar, manches im Original wohl nett klingendes Liedchen klingt vom Text her dann in der eigenen Muttersprache recht trivial. Bei den Songs der Beatles, die ich von ihnen selber auf deutsch gesungen kenne, habe ich sowohl das Gefuehl, dass weder John noch Paul (zumindest zu dem Zeitpunkt) sonderlich gut deutsch konnten als auch dass die Texte halt doch auch recht triviale, auf mich teilweise kitschig klingenden Inhalt haben. Ich habe auch kaum Musik von den Beatles aus der Phase, die auf dem Roten Album zu finden sind (das Rote Album habe ich allerdings). Sprich auf Englisch fand ich die auch nicht so prickelnd wie die spätere Phase der Beatles.
Wobei da natuerlich auch schon interessantere Texte vorkamen (zb. Norwegian Wood oder Eleanor Rigby oder auch eher lustigere Lieder wie zb Yellow Submarine - da hat beispielsweise nette Soundeffekte).
Um auch das zu erwaehnen: "Komisch" klingen fuer mich auch in manchen deutschen Dialekten aufgenommene Songs - speziell, wenn es Dialekte sind, die ich selber nicht so gut verstehe.
Ein klassisches Beispiel dafuer ist wohl Musik von BAP. Wenn ich es nicht besser wuesste koennte ich fast daran glauben, dass das Leute sind, die nicht Deutsch als Muttersprache haben und die Musik in einer Art Deutsch veroeffentlicht haben aber die Aussprache irgendwie recht eigenartig ist und von den Woerten her teilweise auch.
Anders ist das zb bei der Spider Murphy Gang: deren Sachen, die Anfang der 1980iger im Zuge der NDW bekannt wurden, verstehe ich problemlos und klingen vom Sprachbild her auch viel vertrauter; liegt wohl daran, dass ich in Salzburg - nicht so weit weg von der Grenze nach Freilassing bzw. Laufen aufgewachsen bin (sprich ich bin im Bezirk Salzburg Umgebung aufgewachsen).
Wenn ich in der Zeit bleibe (also frühe 1980iger, NDW) .. fallen mir auch Ideal ein: die verstehe ich deutlich besser als BAP aber von Sprachbild her klingen die eben schon deutlich "fremder" fuer mich.

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