Buchbesprechung: 'Perry Rhodan - das größte Abenteuer' von Andreas Eschbach

Allgemeines zur Perry Rhodan- und Neo-Serie
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Laurin
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Buchbesprechung: 'Perry Rhodan - das größte Abenteuer' von Andreas Eschbach

Beitrag von Laurin » 14.05.2019, 01:59

Ich hatte mir ja den dicken Wälzer von Eschbach geholt, neugierig gemacht durch die kontroversen Diskussionen im PR-Forum, und mich die letzte Tage da durchgelesen - wobei es mir dann immer schwerer wurde, das Buch überhaupt wieder aus der Hand zu legen.

Es ist eine Menge Stoff, fast 850 Seiten. Hier ein Kurzabriss - der leider nicht ohne ein bisschen Spoilern möglich ist:

Erzählt wird also die Geschichte des Perry Rhodan, von seiner Kindheit über seine Jugend bis hin zu den ersten Tagen der 'Dritten Macht'. Der Autor holt weit aus und widmet sich auch ausführlich der Herkunft von Rhodans Ahnen, bis hin zu dem legendären Dörfchen 'Scheernsting' in Deutschland, von dem seine Vorfahren in die USA ausgewandert sind.

Das hört sich langweilig an, ist es aber nicht - was zweifellos an der hohen Erzählkunst des Autors liegt. In Perrys Kindheit geht es unter anderem um den frühen Tod seiner Schwester, der einen tiefen Schatten über Rhodans Familie wirft; aber auch um seine Jugendfreundschaft zu Leroy, einem jungen Schwarzen aus ärmlichen Verhältnissen. Scheint das in Manchester, wo die beiden aufwachsen, kein großes Problem zu sein, gibt es in den Südstaaten immer noch die Rassentrennung (womit der Leser dann später auch noch konfrontiert wird).

Die Jugendjahre Perry Rhodans verlaufen nicht gradlinig, sondern bedingt durch den zweiten Weltkrieg in dem beide Eltern engagiert sind, wächst er zum Teil auch bei anderen Verwandten auf, unter anderem bei seinem Onkel Karl, von dem er auch (zum Entsetzen seiner Mutter) das Schießen lernt. Nach Ende des Krieges kehrt er aber in das Elternhaus zurück. Dort wird er dann zum ersten Mal arglos von einem jugendlichen Gangster in kriminelle Aktivitäten verwickelt, was schnell bedrohliche Ausmaße annimmt.

Um ihn dem zu entziehen,. beschließt sein Vater, ihn zu seinem Onkel Kenneth nach Florida zu schicken, der dort Colonel auf einem Raketenversuchsgeläde der US Army ist - von dem aus später als Cape Canaveral / Cape Kennedy die NASA ihr Mercury-, Gemini- und Apollo-Programm durchführen wird. Ist schon der junge Rhodan von allem was mit Raumfahrt und Sternenschiffen zu tun hat, fasziniert, wird diese Faszination natürlich angefacht nachdem ihn der Onkel mal mit auf das Versuchsgelände genommen hat. Leider sind ihm aber die Schatten aus Manchester gefolgt, was zu dramatischen Verwicklungen führen wird.

Nach Abschluss der Schulzeit beschließt Rhodan, Pilot zu werden, und geht auf die Militärakademie Westpoint, sieht sich dort schärfstem militärischen Drill ausgesetzt, übersteht dies aber und schlägt schließlich eine Pilotenlaufbahn ein - immer getrieben von seinem Wunsch, bei der Eroberung des Weltraums schließlich dabei zu sein. Seine Leistungen als Pilot sind herausragend, und nur seine besondere Fähigkeit des 'Sofortumschalters' lässt ihn dabei einige gefährliche Herausforderungen überstehen.

Trotz all seiner Pilotenerfolge sind es tatsächlich dann aber andere, die von der NASA als erste Astronauten ausgewählt werden. Rhodan bekommt lediglich Zugang als Testpilot zu einem kleinen geheimen Programm der Air Force, basierend auf dem Antipodenbomber des Eugen Sänger, mit dem man heimlich der NASA Konkurrenz zu machen versucht - geleitet von einem General Pounder, der dabei nicht immer sehr wählerisch in der Wahl seiner Mittel ist.

Das läuft dann aber auch nicht so ganz reibungslos ab, und nach einigen weiteren Verwicklungen wird das Programm trotz erster Erfolge hastig eingestellt - und finden sich Rhodan und die anderen Testpiloten im Vietnamkrieg wieder. Auch dort sind einige gefährliche Abenteuer zu bestehen, die weiteren Aufschluss über Rhodans Charakter geben, und in deren Verlauf er zum zweiten Mal Reginald Bull begegnet.

Nach Ende seiner Dienstzeit in Vietnam macht er auf seiner Rückreise in die Vereinigten Staaten ein paar Tage Station in Paris, und wird dort über eine Romanze in die Wirren der 68er Studentenrevolte hineingezogen, in der sich eine überaus dramatische Situation entwickelt die noch Folgen zeitigen wird. Jedenfalls begegnet er dort unter anderem wohl auch dem 'Roten Dany', Daniel Cohn Bendit - allerdings ohne sich dessen recht bewusst zu sein.

Überhaupt begegnet Rhodan so einigen herausragenden Zeitgenossen, dem Doktor Martin Luther King, und u.A. auch seinen jeweiligen Präsidenten (Kennedy, Johnson und Nixon). Eschbach gelingt es, ein spannendes Kaleidoskop der damaligen Zeitgeschichte aufzuziehen, vor dessen Hintergrund die Geschichte des heranwachsenden und erwachsen werdenden Rhodans spielt - und durch den sie selbstverständlich auch beeinflusst wird. Den zweiten Weltkrieg haben wir schon erwähnt, auch der Abwurf der ersten Atombomben über Hiroshima und Nagasaki durch die Amerikaner wird erzählt, die Rassenvorurteile in den USA, besonders im Süden spielen eine große Rolle, und später die Kubakrise, in deren Folge die Menschheit vor dem Abgrund stand, die Ermordung Kennedys usw. Wir verfolgen auch den Wettlauf der Supermächte in den Weltraum, über die ersten Flüge von Tier und Mensch in winzigen Kapseln in der Orbit, bis hin zu den weiteren Anstrengungen der NASA in den USA und denen der Sowjets in Russland. Bei allem bleibt es aber immer spannend, und vor allem für die Älteren unter uns, die einen Teil dieser Zeit noch selbst erleben konnten, muss dies wie eine Zeitmaschine in die eigene Vergangenheit wirken.

Nun, jedenfalls kommt Rhodan dann also aus dem Vietnamkrieg zurück, an dessen Sinn er im Nachhinein zu zweifeln beginnt. Seine weitere Zukunft scheint alles andere als glorreich, bis dann das mysteriöse Verunglücken der Apollo-8 Mission zu einer unverhofften Reaktivierung des Pounder'schen Alternativprogramms führt ...


Resümee:

Zu diesem Zeitpunkt ist man etwa bei zwei Dritteln des dicken Wälzers hinaus gelangt. Und wieder einmal wird es so richtig spannend und zieht den Leser in den Sog der Ereignisse. Eschbach gelingt es, die Trennung zwischen Realität und der Fiktion der sich gerade entwickelnden Perry Rhodan Story überaus raffiniert und glaubhaft in Szene zu setzen. Als die ersten Hefte der Serie geschrieben wurden, ließ man ja den Serienhelden 1971 das erste Mal den Mond betreten. Tatsächlich erfolgte dann aber schon die erste Mondlandung 1969 mit Apollo 11. Die späteren Helden der Apollo-Missionen kommen alle vor, erleben aber nun einen alternativen Verlauf der Geschichte. Eschbach öffnet quasi das Tor zu einem möglichen Paralleluniversum.

Ca. 130 Seiten vor Buchende erblicken dann Rhodan und Bull den auf den Mond notgelandeten Arkondidenraumer AETRON. Für mich als 'Leser der ersten Stunde' war die bis hierhin erzählte Handlung hochspannend, das Buch hätte hier enden können. Eschbach übernimmt es aber, noch viele lose Handlungsfäden zu verknüpfen, und wollte wohl auch für Erstleser noch einen guten Übergang ins Perryversum liefern - und erzählt dann in der Folge noch die ersten Tage der Entstehung der Dritten Macht aus einer teilweise neuen Perspektive, was den weiteren Stoff dann trotz nachlassender Spannung für Altleser (man kenn den Stoff ja) trotzdem gut lesbar macht.

Dabei hilft ihm die Sicht des Homer G. Adams, aus dessen Erzählperspektive das gesamte Buch geschrieben wurde, und der den bekannten Fakten manch neue Sicht hinzu fügt. Eschbach ist es sogar gelungen, diese Art des Erzählens der Persönlichkeit des H.G. Adams anzupassen, sodass man fast nie den Eindruck hat, ein Andreas Eschbach erzählt hier, sondern eben jener älteste Mensch der Menschheit, vermutlich bei einer Tasse guten Earl Grey Tees vor knisterndem Kaminfeuer. Durch diese manchmal etwas umständliche, aber immer passende Erzählweise fühlt sich der Leser auch immer irgendwie 'behütet' - aber nie langweilig, weil Adams hat wirklich viel zu erzählen!


Kurz und gut, ein sehr rundes Buch, vielleicht eines der besten die ich die letzten Jahre gelesen habe. Für Neueinsteiger in die Serie sehr empfehlenswert, für Leser der Serie einfach ein 'must have read'.

Danke an Andreas Eschbach für die herrlichen Lesestunden mit diesem wirklich tollen Buch!
:yes: :yes: :yes:

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Kapaun
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Re: Buchbesprechung: 'Perry Rhodan - das grösste Abemteuer' von Andreas Eschbach

Beitrag von Kapaun » 14.05.2019, 13:20

Bemerkenswert. Spielt allem Anschein nach in einer ganz anderen Liga. Wenn er jetzt auf die Idee käme, die Geschichte fortzusetzen, könnte man das als alternativen Neuanfang (statt Neo) betrachten. Das würde mich dann tatsächlich interessieren. -)

Ich hätte sogar schon den Inhalt für den ersten Folgeband, da müsste er mich nur fragen: Nämlich grob die Hefte 2 (?) bis 9. Inhalt: außenpolitische Situation auf der Erde und erste Kontakte mit Aliens (da würde ich die Fantans rauswerfen), nämlich mit den IVs. Das ist ein schwieriger und ernstzunehmender Gegner für den Anfang. Ich würde sie aber mehr so beschreiben, dass sie eine im Biobereich weit fortgeschrittene Technik haben, mit deren Hilfe sie lebende Masken züchten, evtl. sogar gleich ganze Androiden, mit deren Hilfe sie galaktische Zivilisationen unterwandern.

Warum? Weil die klassische Beschreibung weit in den Bereich der übersinnlichen Fähigkeiten geht, und das wirft ein Problem auf: Mutanten. Sollten sie mit rein? Wenn man sie reinnimmt, müssten man eine sehr gute Begründung für ihre Existenz finden. Und dafür, warum es nur so wenige sind und auch nicht mehr werden. Je länger man diese Geschichte fortführen würde, desto mehr Probleme gäbe das. Meines Erachtens sollte man sie nur als singuläres Phänomen reinbringen, nämlich in Form von Gucky (was ja für Band zwei ohnehin noch nicht relevant wäre). Anonsten wäre ich dafür, sie höchstens als Inselbegabungen zu bringen. Adams etwa mit seinem fotografischen Gedächtnis. Warum nicht? Sowas gibt es. Oder Mercant als einer, der Körpersprache intuitiv analysiert und so bis zu einem gewissen Grad Lüge und Wahrheit unterscheiden kann. Sowas gibt es auch.

Venus? Ja, bitte, allerdings die reale Venus. Der Rest könnte weitgehend bleiben. Auf der Venus hätte es dann damals eine arkonidische Station gegeben, die als Fluchtbunker im Falle eines konzentrierten Maahk-Angriffs gedacht gewesen war. Angesichts des höllischen Charakters dieses Planeten hatte man sie da am ehesten verstecken können. Diese Erklärung wäre zwar nur sehr am Rande Bestandteil des Buches, aber man würde sie für eine spätere Erläuterung im Kopf haben. Soweit es dieses Buch anginge, gibt es aber erstmal einfach die Station. Auch wenn sich natürlich alle Beteiligten wundern und spekulieren. Vielleicht würde man auch nur die Ruinen dieser Station finden, denn mit Bauwerken, die funktionabel Jahrtausende überdauern, habe ich so meine Probleme. Insbesondere wenn es die Technik ist, die noch funktioniert. Andererseits, wenn man an Atlan denkt, auf den man im Rahmen einer Neuerzählung nicht verzichten sollte, könnte man vielleicht postulieren, dass eine ständige Reparaturkolonne das Ding mehr oder weniger in Schuss halten kann ...
Zuletzt geändert von Kapaun am 14.05.2019, 13:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Buchbesprechung: 'Perry Rhodan - das grösste Abemteuer' von Andreas Eschbach

Beitrag von Cybermancer » 14.05.2019, 13:27

Ein schwieriger und ernst zu nehmender Gegner wie die IV`s sollten dann aber nicht sang- und klanglos in der Versenkung verschwinden.

Und der plötzliche Spike an Psi's liegt meiner Meinung ganz klar an ES, der sein zukünftiges Hilfsvolk bufft.

Das werden die Terraner aber für die nächsten tausend Jahre nicht herausfinden, so dass man, das stark erhöhte Vorkommen von psi-begabten Menschen,
längere Zeit als ungelöstes Rätsel im Hintergrund stehen lassen. Man muss halt nur in den Romanen darauf hinweisen, dass man es ein Rätsel ist und man kann auch einige Theorien einstreuen, weil es liegt in der Natur des Menschen, sich zu unerklärlichen Vorgängen ihre eigenen Erklärungen zurecht zu zimmern.
Zuletzt geändert von Cybermancer am 14.05.2019, 13:34, insgesamt 1-mal geändert.
It is no measure of health to be well adjusted to a profoundly sick society.
https://pgp.mit.edu/pks/lookup?op=get&s ... CC04F151DE
Lasst uns Kohle zusammenlegen, die Kronen-Zeitung kaufen und die Meinungsmacht in Österreich übernehmen. :) :)

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Re: Buchbesprechung: 'Perry Rhodan - das grösste Abemteuer' von Andreas Eschbach

Beitrag von Kapaun » 14.05.2019, 13:31

Cybermancer hat geschrieben:
14.05.2019, 13:27
Ein schwieriger und ernst zu nehmender Gegner wie die IV`s sollten dann aber nicht sang- und klanglos in der Versenkung verschwinden.
Das ist richtig. Da sollte dann wesentlich früher als im Original noch was nachkommen.
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Re: Buchbesprechung: 'Perry Rhodan - das grösste Abemteuer' von Andreas Eschbach

Beitrag von giffi marauder » 14.05.2019, 14:14

Kapaun hat geschrieben:
14.05.2019, 13:20
Venus? Ja, bitte, allerdings die reale Venus. Der Rest könnte weitgehend bleiben.
Wozu? :help:
Die Venus im PerryVersuum wurde (spätestens) von dem Lemurern "lemurisiert".
Wieso sollte die dadurch nicht zur Dschungelwelt geworden sein? :gruebel:

Spätestens seit 18.Mio Jahren, mit dem Verstecken des Auges durch die Loower,
ist die Erde im Ereignistrichter der PR-Histroie und somit verifizierbar.
https://pr-materiequelle.de/chroniken/zeittaf.htm
Seit her ist vieles anders als in unserer "Universum". ;)
Womöglich auch schon früher, da fehlt mir aber inzwischen der Überblick. :-D

Hatten wir da nicht auch was mit dem Mars, der ja gar nicht mehr der Mars ist,
sondern vertauscht wurde? :gruebel:

Diese Inkonsquenzen sind ein wesentlicher Kritikpunkt von mir an der späteren Serie. :(
Die Frage bei Fantasy und SF ist ja nie, wie "unrealistisch" etwas ist, sonder wie glaubhaft es erklärt wird. ;)

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Re: Buchbesprechung: 'Perry Rhodan - das grösste Abemteuer' von Andreas Eschbach

Beitrag von Kapaun » 14.05.2019, 15:55

Dass die Venus eine Hitzehölle ist, weiß man schon sehr lange. Zu dem Zeitpunkt, an dem sich Eschbachs Perryversum ernsthaft von unserem zu unterscheiden beginnt (nach Apollo 8), gab es diesbezüglich schon keine nennenswerten Unsicherheiten mehr. Also sollte man in einer Fortsetzung auch "unsere" Venus hernehmen.
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Re: Buchbesprechung: 'Perry Rhodan - das grösste Abemteuer' von Andreas Eschbach

Beitrag von giffi marauder » 14.05.2019, 16:50

Kapaun hat geschrieben:
14.05.2019, 15:55
Dass die Venus eine Hitzehölle ist, weiß man schon sehr lange. Zu dem Zeitpunkt, an dem sich Eschbachs Perryversum ernsthaft von unserem zu unterscheiden beginnt (nach Apollo 8), gab es diesbezüglich schon keine nennenswerten Unsicherheiten mehr. Also sollte man in einer Fortsetzung auch "unsere" Venus hernehmen.
Im echten Perry-Versuum gibts mangels NASA keine Apollo-Missionen. ;)
Hat hier Eschbach eine Vorgeschichte zu PR-Neo verfaßt,
oder haben wir hier eine dritte Alternativversion? :rolleyes:

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Re: Buchbesprechung: 'Perry Rhodan - das grösste Abemteuer' von Andreas Eschbach

Beitrag von Kapaun » 14.05.2019, 17:51

Offensichtlich letzteres.
"The universe is probably littered with the one-planet graves of cultures which made the sensible decision that there's no good reason to go into space - each discovered and remembered by those who made the irrational decision.”
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Re: Buchbesprechung: 'Perry Rhodan - das grösste Abemteuer' von Andreas Eschbach

Beitrag von Darmok » 19.05.2019, 16:54

Der Eschbach-Roman ist in der Tat äusserst lesenswert. :yes:
Die hiesige Thread-Überschrift empfinde ich allerdings als ein wenig ... abemteuerlich. :preif:

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Re: Buchbesprechung: 'Perry Rhodan - das grösste Abemteuer' von Andreas Eschbach

Beitrag von Kapaun » 19.05.2019, 17:00

giffi marauder hat geschrieben:
14.05.2019, 16:50
Kapaun hat geschrieben:
14.05.2019, 15:55
Dass die Venus eine Hitzehölle ist, weiß man schon sehr lange. Zu dem Zeitpunkt, an dem sich Eschbachs Perryversum ernsthaft von unserem zu unterscheiden beginnt (nach Apollo 8), gab es diesbezüglich schon keine nennenswerten Unsicherheiten mehr. Also sollte man in einer Fortsetzung auch "unsere" Venus hernehmen.
Im echten Perry-Versuum gibts mangels NASA keine Apollo-Missionen. ;)
Hat hier Eschbach eine Vorgeschichte zu PR-Neo verfaßt,
oder haben wir hier eine dritte Alternativversion? :rolleyes:
Der neueste Wissensstand ist dann ja offenbar der, dass die Eschbach-Version der neue Kanon des "echten" Perryversums ist. Schauder ...
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Re: Buchbesprechung: 'Perry Rhodan - das grösste Abemteuer' von Andreas Eschbach

Beitrag von Kapaun » 19.05.2019, 17:01

Darmok hat geschrieben:
19.05.2019, 16:54
Der Eschbach-Roman ist in der Tat äusserst lesenswert. :yes:
Die hiesige Thread-Überschrift empfinde ich allerdings als ein wenig ... abemteuerlich. :preif:
Und sie ist auch etwas S-ophil ...
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Re: Buchbesprechung: 'Perry Rhodan - das grösste Abemteuer' von Andreas Eschbach

Beitrag von Richard » 19.05.2019, 20:50

Kapaun hat geschrieben:
19.05.2019, 17:00
Der neueste Wissensstand ist dann ja offenbar der, dass die Eschbach-Version der neue Kanon des "echten" Perryversums ist. Schauder ...
Was natuerlich nur den Teil betrifft, der durch das Buch abgedeckt wird. Ich denke, dass viele Dinge davon in der Form bis jetzt noch gar nicht so im Detail beschrieben wurde.

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Re: Buchbesprechung: 'Perry Rhodan - das grösste Abemteuer' von Andreas Eschbach

Beitrag von giffi marauder » 22.05.2019, 08:39

Kapaun hat geschrieben:
19.05.2019, 17:00
giffi marauder hat geschrieben:
14.05.2019, 16:50
Kapaun hat geschrieben:
14.05.2019, 15:55
Dass die Venus eine Hitzehölle ist, weiß man schon sehr lange. Zu dem Zeitpunkt, an dem sich Eschbachs Perryversum ernsthaft von unserem zu unterscheiden beginnt (nach Apollo 8), gab es diesbezüglich schon keine nennenswerten Unsicherheiten mehr. Also sollte man in einer Fortsetzung auch "unsere" Venus hernehmen.
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oder haben wir hier eine dritte Alternativversion? :rolleyes:
Der neueste Wissensstand ist dann ja offenbar der, dass die Eschbach-Version der neue Kanon des "echten" Perryversums ist. Schauder ...
Na ja, ist ja nicht unmöglich, dass "unser" Perry bei seinen vielen Reisen mal unwissend falsch abgebogen
und in einer anderen Gegenwart rausgekommen ist.
Die Problemstellung, dass selbst gemeinsam erlebte Vergangenheit nicht völlig Deckungsgleich sein muss,
kennt ja jeder von uns. :-))
Meine Vermutung ist ja, (erinnerte) Vergangenheit ist nichts anderes als eine Begründung für die Gegenwart aber keine Realität. :-)

Laurin
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Re: Buchbesprechung: 'Perry Rhodan - das größte Abenteuer' von Andreas Eschbach

Beitrag von Laurin » 22.05.2019, 13:34

Kapaun hat geschrieben:
19.05.2019, 17:01
Darmok hat geschrieben:
19.05.2019, 16:54
Der Eschbach-Roman ist in der Tat äusserst lesenswert. :yes:
Die hiesige Thread-Überschrift empfinde ich allerdings als ein wenig ... abemteuerlich. :preif:
Und sie ist auch etwas S-ophil ...
*grummel* ... (hab's korrigiert)

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