PR 3011+3012 - Habitat der Träume v. Verena Themsen / Totenschiff v. Liza Grimm

Heftbesprechungen zur Perry Rhodan-Serie
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LaLe
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PR 3011+3012 - Habitat der Träume v. Verena Themsen / Totenschiff v. Liza Grimm

Beitrag von LaLe » 12.05.2019, 18:32

Mein Kommentar zum "Habitat der Träume"

Damit bin ich aus der EA wieder raus.
Die Katze grinste. "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.
(Lewis Carroll, Alice im Wunderland)

Laurin
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Heft 3011 + Heft 3012

Beitrag von Laurin » 17.05.2019, 03:06

Die beiden Hefte

3011 - Habitat der Träume von Verena Themsen
3012 - Totenschiff von Liza Grimm


sind bei mir ein bisschen liegengeblieben, was einerseits an dem tollen Perry Rhodan-Buch von Eschbach lag, dann aber auch an der fetten Erkältung die mich die letzten Tage nieder gestreckt hat. Daher diesmal nur eine kurze Zusammenfassung:

In Heft 3011 spielt weiterhin im Habitat Gongolis, in dem Perry Rhodan mit seinem Team versucht, Kontakt zu Reginald Bull herzustellen. Dabei kommt es zu zwei Kampfarena-Besuchen, bei denen auch ein 'arkonidisches' Geschwisterpaar auftritt. Beim zweiten Besuch kommt es auch zu einem Attentat, was Folgen haben wird.

Am Ende des Bandes trifft Rhodan auf
Spoiler
den verkleideten Reginald Bull
.

Leider kommt es aber auch hier für den Leser nach immerhin zwölf Bänden zu keiner wirklichen Aufklärung, sondern zu einem üblen Cliffhanger, der auch mit dem Folgeband andauert.

In Heft 3012 nämlich erzählt die Gastautorin Liza Grimm die Lebensgeschichte des 'arkonidischen' Geschwisterpaars, die dann just wieder in der gegenwärtigen Erzählung auf Gongolis mündet, ohne dass sich die Gesamterzählung einen Millimeter weiter bewegt hätte.


Mein Eindruck:

Ich finde, die Exposé-Chefs übertreiben es mit ihrem langwierigen und kleinteiligen Handlungsaufbau, der leider nicht besonders fesseln kann. Auch die Autoren reißen es mit ihren Einzelromanen derzeit nicht heraus.

Was dem Leser fehlt, ist nun auch nach 12 Heften jeder strategische Überblick, und vor allem wie es zu einer derart drastischen Umgestaltung der Verhältnisse in der heimatlichen Galaxis kommen konnte. Und so mager wie es um den Gesamtzusammengang steht, sieht es auch für den Aufbau des Gongolis-Strangs aus. Wieso man so ein Treffen ausgerechnet an einen so ungesicherten Ort legen musste, wissen vermutlich nur die Götter.

Die beiden Hefte sind ganz ordentlich geschrieben, aber vielleicht liegt es ja auch an meinem etwas grippigen Kopf, aber so ganz logisch und nachvollziehbar fand ich das alles nun nicht.

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Re: Heft 3011 + Heft 3012

Beitrag von LaLe » 17.05.2019, 09:42

Zur Gongolis-Frage, die würden Befürworter des Plots vermutlich dahingehend erklären wollen, dass es einen neutralen Ort braucht, da die beiden Freunde einander nicht 100%ig trauen. Ich kaufe das aber nicht. Auch ohne grippigen Kopf fiel es mir mitunter schwer, die Handelnden den jeweiligen Fraktionen zuzuordnen. Und dann gibt es sicher noch diejenigen, die sich am tollen Setting und dessen atmosphärischer Schilderung erfreuen.

Was ich, der ich die Zyklen davor nur unzureichend kenne, mich frage, ist, was so ein Habitat beim Weltenbrand helfen soll? Was ist an Bord eines solchen Habitats so viel anders, dass die Auswirkungen des Weltenbrands dort besser erträglich macht? Und warum bekommt man das auf Planeten nicht hin? Das ganze Konstrukt erschließt sich mir noch nicht wirklich.

Ansonsten habe ich mir in der Leseprobe zu PR 3013 mal das erste Kapitel gegeben. Das vereint alle wesentlichen Kritikpunkte in sich, die mir den Zyklus derart verleidet haben, dass ich mit PR 3011 ausgestiegen bin. Ich weiß echt nicht wo man so viel heißen Brei hernimmt, dass man derartige Umlaufbahnen um ihn herum einnehmen muss um ihm aus dem Weg gehen zu können.
Die Katze grinste. "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
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Re: Heft 3011 + Heft 3012

Beitrag von Laurin » 17.05.2019, 13:07

LaLe hat geschrieben:
17.05.2019, 09:42
...
Was ich, der ich die Zyklen davor nur unzureichend kenne, mich frage, ist, was so ein Habitat beim Weltenbrand helfen soll? Was ist an Bord eines solchen Habitats so viel anders, dass die Auswirkungen des Weltenbrands dort besser erträglich macht? Und warum bekommt man das auf Planeten nicht hin? Das ganze Konstrukt erschließt sich mir noch nicht wirklich.
...
Der Weltenbrand ging ja von den Sonnen aus ... die zwar mit Überlicht 'gezündet' bzw. verändert wurden aber dann ihre schädliche Strahlung wohl mit LG verbreiteten ...und umso näher man dran war umso stärker war die Wirkung.

Auch gab es Regionen die stärker oder schwächer als andere betroffen waren.

Insofern machte so ein Habitat abseits der Sonnen schon Sinn.

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Re: Perry Rhodan Heftbesprechungen - Der Mythos-Zyklus

Beitrag von LaLe » 17.05.2019, 13:12

Aber selbst bei Lichtgeschwindigkeit dauert es doch nur wenige Jahre bis es innerhalb der Milchstraße nicht mehr auszuhalten wäre. Sollten die Habitate denn alle in den Leerraum oder wie war das gedacht?
Die Katze grinste. "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
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Re: Perry Rhodan Heftbesprechungen - Der Mythos-Zyklus

Beitrag von Laurin » 17.05.2019, 13:41

Keine Ahnung, so genau wurde das nie erklärt.

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Re: Perry Rhodan Heftbesprechungen - Der Mythos-Zyklus

Beitrag von Cybermancer » 17.05.2019, 15:50

Das kommt dann darauf, wie weit das Habitat von der nächsten Sonne entfernt ist.

Es gibt da sicher Plätze, wo man sich erstmal ein halbes Jahrtausend oderso erkaufen kann. Besonders in den Leerräumen zwischen den Spiralarmen.
It is no measure of health to be well adjusted to a profoundly sick society.
https://pgp.mit.edu/pks/lookup?op=get&s ... CC04F151DE
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