PR 3019 - Das Rätsel von Pesha von Uwe Anton

Heftbesprechungen zur Perry Rhodan-Serie
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Laurin
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PR 3019 - Das Rätsel von Pesha von Uwe Anton

Beitrag von Laurin » 06.07.2019, 16:40

Perry und sein Team bereisen weiter die erdähnliche Welt Iya, und wollen nun zur Stadt Pesha, um dort die ranghöchste Vertreterin der Ayees, die Shoijona zu treffen, von der sie sich weitere Antworten erhoffen. Begleitet werden sie von den beiden Überlebenden einer Ayees-Erkundungsexpedition, Dunyuu und Shashay, mit denen sie sich angefreundet haben.

Los geht es mit der Kuperkarawane, einem riesigen Zug auf breiten Gleisen, in dem sie mit Hilfe ihrer Bekanntschaft ein eigenes Abteil angemietet haben. Nach einem kleinen Vorfall an einem Zwischenhalt, beschließt Rhodan, auch weil es ihm zu langsam vorangeht, mit Hilfe der Seruns weiter zu reisen und verlässt mit seinem Team den Zug. Abends gelangen sie in ein seltsames Gebiet in der Wildnis, welches völlig von anderen Lebewesen entvölkert scheint - und eine unangenehme Überraschung bereit hält ...


Mein Eindruck.

Ich war ehrlich gesagt nicht so begeistert. Wieder mal wüste Dschungelabenteuer, wie man sie in PR-Romanen ja immer wieder findet. Auch die innere Logik der Handlung hat mich nicht überzeugt. Hätte Rhodan - eigentlich ohne Not - nicht den Zug verlassen, wären ihm die nachfolgenden unangenehmen Überraschungen und Verwicklungen erspart geblieben, und das Heft hätte friedlich nach 30 Seiten enden können.
:rolleyes:

Seltsam auch, dass Rhodan vor den Ayees mit seinen Mitarbeitern darüber philosophiert, ob es sich bei Iya nun um die Erde oder nicht handelt - obwohl er seine wahren Motive seiner Erkundung doch eigentlich geheim halten wollte, um nicht als Teanuu (die Nichter) zu gelten. Später bei der Shoijona nennt er sich dann Kara Tibo, obwohl er sich den beiden vertrauten Ayees als Perry vorgestellt hatte. Alles sehr 'vertrauenswürdig'.
:giggle:

Und in der größten Not in der Wildnis ...
Spoiler
... retten ihn uns sein Team dann überraschenderweise parabegabte Ayees vor den Cairanern, die inzwischen auch aufmerksam geworden sind. Das war mir dann doch ein bisschen zu viel 'Zufall', welches das Team aus der Notlage, in die man sich durch die Anreise mittels Seruns selbst gebracht hat, rettet.

Also mein Fazit fällt (im Gegensatz zu vielen Kommentaren im PR-Forum) leider nicht so positiv aus.

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