PR 3039 - Die Kanzlei unter dem Eis von Wim Vandemann

Heftbesprechungen zur Perry Rhodan-Serie
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Laurin
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PR 3039 - Die Kanzlei unter dem Eis von Wim Vandemann

Beitrag von Laurin » 27.11.2019, 03:40

Nach dem im letzten Heft beschriebenen 'Unfall' beim Ausflug in den Abyssale Triumphbogen sind in den Wirren der Ereignisse Rhodan und eine sich verändernde Gry O'Shannon in die Gewalt des Feindes gelangt - der nun versucht mehr Informationen aus ihnen herauszubekommen und Rhodan dazu in einen Traumzustand versetzt. Für die heimatliche Galaxis eine brandgefährliche Situation, falls der mächtige Gegner dadurch auf die Milchstraße aufmerksam wird.

Das auf der RAS TSCHUBAI verbliebene Führungsteam um Kommandant Holunder, Tolot und Dorksteiger planen daher mit Hilfe von ANANSI die Befreiung der beiden Gefangenen, in deren Verlauf in mehreren Stufen nahezu das volle militärische Potential des Trägerraumschiffes entfesselt werden soll. Es gibt eine Vermutung, wo die beiden Gefangenen festgehalten werden, und ANANSI berechnet aus dem Verlauf früherer Gefangenschaften Rhodans den vermutlich günstigsten Zeitpunkt - ab dem mit Eigeninitiativen Rhodans gerechnet werden kann.

Der hat sich inzwischen tatsächlich einen gewissen Freiraum in der feindlichen Station erarbeitet, und trifft mit Gry O'Shannon dort auf einen weiteren Gefangenen, mit dem man nicht gerechnet hat ...

Kommandeur des von der RT entfesselten militärischen Spektakels ist Tolot, der sich nach außen als 'Taravat' ausgibt, der den Abyssalen Triumphbogen vernichten will - während ein Befreiungskommando derweil nach Rhodan forschen soll. Die ersten Angriffsstufen erfolgen mittels tausender Torpedos und Robot-Korvetten zwar massiert, aber technologisch noch niederschwellig, so dass die Phersunen weiterhin annehmen die Situation unter Kontrolle zu haben. Als in den nächsten Stufen dann deutlich stärkere militärische Mittel eingesetzt werden, reagieren diese jedoch anders als erwartet - und senden massiv in alle Richtungen destruktive Vektormaterie aus ...


Mein Eindruck:

WV gelingt es hervorragend, das militärische Spektakel glaubwürdig in Szene zu setzen und mit den Erlebnissen der Protagonisten zu verknüpfen, und dabei immer eng an der Story zu bleiben, ohne sich zu verzetteln und auch so, dass immer genug Raum für Reflexionen bleibt.

Auch dass die Geschichte gradlinig aus Sicht der Terraner beschrieben wird, trägt zur Spannung bei und vermeidet unnötige Spoiler über den Gegner.

Nach manchen Durststrecken endlich mal wieder ein toller PR-Roman.
Bitte weiter so.
:yes:

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