PR 3059 - Der transuniversale Keil von Leo Lukas

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Laurin
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PR 3059 - Der transuniversale Keil von Leo Lukas

Beitrag von Laurin » 13.04.2020, 02:04

Der Roman hat zwei Erzählebenen:

Die eine Erzählebene spielt einige Jahrhunderte zurück und handelt von der Zeit, als der Posizid über die Galaxis hereinbrach, geschildert wird dies aus Sicht des Haluters Ishan Dropat, der als Wissenschaftler auf dem Planeten Last Hope weilt, als die Katastrophe hereinbricht.

Die Verantwortlichen beschließen den Start des Experimentalraumers BLAISE PASCAL, um mit der dort entwickelten und installierten Hypertronik zu versuchen, wertvolle und noch nicht korrumpierte Datenbestände in den Hyperraum zu retten.

Die dazu notwendige Transition schlägt jedoch schrecklich fehl, und versetzt das Raumschiff in ein fremdes Universum, welches unserem zwar gleicht, aber abgesehen von rätselhaften Hinterlassenschaften auf manchen Planeten völlig entvölkert scheint. Nachdem weitere Transitionen das Resultat eher noch verschlimmerten, sucht die Besatzung der BLAISE PASCAL in der Nähe einer dieser Hinterlassenschaften einen erdähnlichen Planeten auf und siedelt sich dort an.

Erst nach vielen Jahren gelingt eine Kontaktaufnahme zu einer dieser Hinterlassenschaften, und offenbaren sich erschreckende Erkenntnisse - die mit der Abnormalität der Bleisphäre in Zusammenhang stehen. Die Erschaffer dieser Hinterlassenschaften machen ein Angebot ...


Die andere Erzählebene spielt um Atlan, der sich mit einer Flotte an der Bleisphäre, dem ehemaligen Arkonsystem, aufhält, als dort die BLAISE PASCAL unter übelkeitserregenden Umständen (Strangeness!) als Geisterschiff materialisiert. Atlan, Gucky und der Tara-PSI setzen zu dem Schiff über, stoßen dort aber nur auf drei Tote. Während gleichzeitig eine Ladhonen-Truppe den Raumer entert, versucht das Atlan-Team dem Geheimnis der BLAISE PASCAL auf den Grund zu gehen, was schließlich auch gelingt - und erfahren mit der Geschichte der BLAISE PASCAL die gefährliche Wahrheit um die Bleisphäre als 'Transuniversalen Keil' ...


Mein Eindruck:

Beide Erzählebenen sind gut geschrieben und geben einen plastischen Eindruck der Ereignisse. Interessant, dass wir auch etwas über den Beginn des Posizids erfahren.

Gucky und der Tara-PSI sind in ihrem Element und lassen die feindlichen Roboter fliegen, und ich fand gerade auch die Charakterisierungen von Atlan und Gucky sehr gelungen und teilweise sehr amüsant zu lesen.

:yes:

Mit der Geschichte um den Transuniversellen Keil greifen die Expokraten aber mal wieder sehr hoch.

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Richard
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Re: PR 3059 - Der transuniversale Keil von Leo Lukas

Beitrag von Richard » 13.04.2020, 10:12

Ich fand den Roman durchaus spannend und unterhaltsam. Dieses "Totem"scheint einerseits eine mächtige Lebensform zu sein, aber andererseits von den Intentionen her gibts da offensichtlich keine Agressionen bzw.Invasionsgelüste oder so.

Klar: Gucky und der TaraPSI bzw. eben die Freunde von Mutanteneinsätzen kommen auf ihre Kosten :-).

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