Preisentwicklung

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Laurin
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Preisentwicklung

Post by Laurin »

Dass durch die aktuellen Entwicklungen alles deutlich teurer wird, kann man derzeit ja überall beobachten - ich dachte ich mache dazu mal einen Thread auf.

Auslöser war bei mir das Katzenfutter. Ich füttere seit letztem Spätsommer regelmäßig eine Streunerkatze auf der Veranda. Das Futter dazu habe ich mir immer bei Amazon in Säcken a 6x1,5 kg bestellt, zu einem Kilopreis von 3,63€. Eben wollte ich nachbestellen, und wäre aber nun auf einen Preis von 6,11 €/kg gekommen, was ja fast eine Preisverdoppelung ist.
:blink:

Ich hoffe jetzt das war eine Ausnahme. Ich habe dann zum Glück noch eine andere Marke zu etwa 3,50 €/kg gefunden.
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Eisrose
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Re: Preisentwicklung

Post by Eisrose »

Tomaten sind teurer geworden.
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Richard
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Re: Preisentwicklung

Post by Richard »

Mir ist aufgefallen, dass bei Spar die Joghurteigenmarken teurer wurden, ebenso die Molkegetränke (also "Latella" in der Hausmarke). Latella itself kostete von ein paar Monaten noch 1,15 und 1,25.
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Eisrose
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Re: Preisentwicklung

Post by Eisrose »

Lindner will nun doch einen scheiss "Tankbonus" einführen.

Nur ums nochmal zu erwähnen: Die Kosten für einen "Tankbonus" tragen zum Schluss alle Steuerzahler und so werden Benzinpreissteigerungen nur breiter in der Bevölkerung verteilt. Letztendlich zahlen die Nicht-Autofahrer den also mit.

Neuseeland halbiert dagegen die Preise für den ÖPNV. Nur so als Idee.
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Re: Preisentwicklung

Post by Laurin »

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Troh.Klaus
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Re: Preisentwicklung

Post by Troh.Klaus »

Eisrose wrote: 14.03.2022, 16:38 Neuseeland halbiert dagegen die Preise für den ÖPNV. Nur so als Idee.
Das müssen dann ja auch alle mit bezahlen, auch die, die den ÖPNV nicht nutzen oder, weil auf dem flachen Land, nicht nutzen können.
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Eisrose
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Re: Preisentwicklung

Post by Eisrose »

Troh.Klaus wrote: 14.03.2022, 19:20
Eisrose wrote: 14.03.2022, 16:38 Neuseeland halbiert dagegen die Preise für den ÖPNV. Nur so als Idee.
Das müssen dann ja auch alle mit bezahlen, auch die, die den ÖPNV nicht nutzen oder, weil auf dem flachen Land, nicht nutzen können.
Die Frage ist halt, ob man primär Leute mit weniger oder mit mehr Geld unterstützen will.
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Re: Preisentwicklung

Post by Troh.Klaus »

Eisrose wrote: 14.03.2022, 19:25
Troh.Klaus wrote: 14.03.2022, 19:20
Eisrose wrote: 14.03.2022, 16:38 Neuseeland halbiert dagegen die Preise für den ÖPNV. Nur so als Idee.
Das müssen dann ja auch alle mit bezahlen, auch die, die den ÖPNV nicht nutzen oder, weil auf dem flachen Land, nicht nutzen können.
Die Frage ist halt, ob man primär Leute mit weniger oder mit mehr Geld unterstützen will.
Und das lässt sich anhand der Nutzung von ÖPNV oder privatem PKW fest stellen?
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Richard
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Re: Preisentwicklung

Post by Richard »

Eisrose wrote: 14.03.2022, 19:25
Troh.Klaus wrote: 14.03.2022, 19:20
Eisrose wrote: 14.03.2022, 16:38 Neuseeland halbiert dagegen die Preise für den ÖPNV. Nur so als Idee.
Das müssen dann ja auch alle mit bezahlen, auch die, die den ÖPNV nicht nutzen oder, weil auf dem flachen Land, nicht nutzen können.
Die Frage ist halt, ob man primär Leute mit weniger oder mit mehr Geld unterstützen will.
Das halte ich in dem Kontext fuer ein falsches Argument.
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Eisrose
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Re: Preisentwicklung

Post by Eisrose »

Wer arm ist, wird jedenfalls kein Auto haben.
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Richard
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Re: Preisentwicklung

Post by Richard »

Vermutlich hast du nie am Land gelebt. Dort gibt es genügend Leute, die doch eher schlecht verdienen aber - da keine ausreichenden Öffentlichen Verkehrsmittel vorhanden sind - halt relativ alte Autos haben und diese für die Fahrt zur Arbeit oder auch für die Einkäufe verwenden.
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Re: Preisentwicklung

Post by Eisrose »

Richard wrote: 14.03.2022, 19:42 Vermutlich hast du nie am Land gelebt. Dort gibt es genügend Leute, die doch eher schlecht verdienen aber - da keine ausreichenden Öffentlichen Verkehrsmittel vorhanden sind - halt relativ alte Autos haben und diese für die Fahrt zur Arbeit oder auch für die Einkäufe verwenden.
Dafür sparen Leute, die auf dem Land leben zum Beispiel bei den Wohnkosten. Niemand hat Anspruch darauf, in allen Lebensbereichen zu denen zu gehören, die am wenigsten bezahlen. Wer auf dem Land lebt und meint ein Auto zu benötigen, muss ein paar Mehrkosten in diesem Bereich in Kauf nehmen, dafür spart er woanders.

Wobei ich inzwischen diese Heulerei von Leuten, sie bräuchten auf dem Land unbedingt ein Auto, oft auch für unbegründet halte. Jedenfalls, wenn man gesund ist. Ich bin mit dem Fahrrad zu Coronazeiten auch weite Strecken gefahren, zum Beispiel bis Schwedt, Frankfurt (Oder) oder Jüterborg. Auch bei Schnee und Regen. Guckt euch das mal auf der Karte an, ich wohne in Tempelhof. Das ist ein Vielfaches dessen, was man auf dem Land fahren "muss". Zum nächsten Bahnhof komme ich mit dem Fahrrad allemal.

Ich weiss, nicht alle sind gesund aber für die gilt eben der erste Absatz. Ausserdem könnte man die gezielt bezuschussen. Und die ganz Alten sollten so wie so kein Auto fahren, egal ob auf dem Land oder in der Stadt. Unabhängig davon muss man natürlich ÖPNV und Fahrdienste ausbauen.
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Re: Preisentwicklung

Post by Richard »

Du übersiehst mE wirklich, dass es auch Leute gibt, die am Land aufgewachsen sind und nie "Stadtflucht" betrieben haben. Ein Cousin von mir arbeitet ca. 20 km vom Ort entfernt wo er wohnt; dort hat er das Haus, dass er von seinen Eltern übernommen hat. Soll er etwa Haus & Grundstück verkaufen und in die nächst grössere Stadt (wäre Salzburg) ziehen und sich dort einen Job suchen?

So gesehen kann er nicht wirklich anders als dort zu leben wo er lebt. Er hat einen Pflichtschulabschluss und eine Lehre abgeschlossen. Sprich so sonderlich toll verdient er auch nicht.

Was ich damit sagen will: man kann es sich halt nicht immer aussuchen wo man wohnt und welche Infrastruktur es dort gibt.

Es macht schon einen Unterschied ob man in der Freizeit eine Radtour macht oder täglich von und zur Arbeit fährt (ca. 20 km in eine Richtung ) bzw. auch noch EInkäufe für eine mehrköpfige Familie besorgen muss.
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Re: Preisentwicklung

Post by Eisrose »

Richard wrote: 14.03.2022, 20:19 Du übersiehst mE wirklich, dass es auch Leute gibt, die am Land aufgewachsen sind und nie "Stadtflucht" betrieben haben. Ein Cousin von mir arbeitet ca. 20 km vom Ort entfernt wo er wohnt; dort hat er das Haus, dass er von seinen Eltern übernommen hat. Soll er etwa Haus & Grundstück verkaufen und in die nächst grössere Stadt (wäre Salzburg) ziehen und sich dort einen Job suchen?

So gesehen kann er nicht wirklich anders als dort zu leben wo er lebt. Er hat einen Pflichtschulabschluss und eine Lehre abgeschlossen. Sprich so sonderlich toll verdient er auch nicht.

Was ich damit sagen will: man kann es sich halt nicht immer aussuchen wo man wohnt und welche Infrastruktur es dort gibt.

Es macht schon einen Unterschied ob man in der Freizeit eine Radtour macht oder täglich von und zur Arbeit fährt (ca. 20 km in eine Richtung ) bzw. auch noch EInkäufe für eine mehrköpfige Familie besorgen muss.
20 km? Das ist gerade mal eine Stunde mit dem Fahrrad! Sorry, da braucht man nun wirklich kein Auto. Nicht mal einen ÖPNV braucht man da. Eine Stunde Fahrzeit hat man so wie so auch oft in der Stadt, egal, ob mit dem Fahrrad, ÖPNV oder Auto. Das ist also überhaupt kein Argument für ein Auto.

Und niemand erwartet, dass dein Cousin in die Stadt zieht. Seine Wohnkosten wären dort sicherlich höher, als im jetzigen Elternhaus. Und das, was er jetzt an Wohnkosten spart, muss er eben fürs Auto ausgeben, wenn er unbedingt meint, eins zu besitzen zu müssen. Was aber eigentlich völlig unnötig ist, wie ich im ersten Absatz schon geschrieben habe. Typischer Fall von unberechtigter Heulerei.

Und das man kein Anrecht darauf hat, in allen Lebensbereichen zu denen zu gehören, die am billigsten leben, bist Du überhaupt nicht eingegangen.

P.S. Ich persönlich zahle übrigens 1300 Euro Miete für meine Wohnung mit 72 qm. Zahlt man solchen Mieten auch auf dem Land? Da kann ich ja wohl verlangen, dass die Leute wenigstens ihr Benzin alleine bezahlen und ich das nicht auch noch anteilig über meine Steuern mitfinanzieren muss.
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Re: Preisentwicklung

Post by Troh.Klaus »

Eisrose wrote: 14.03.2022, 20:30 20 km? Das ist gerade mal eine Stunde mit dem Fahrrad! Sorry, da braucht man nun wirklich kein Auto. Nicht mal einen ÖPNV braucht man da. Eine Stunde Fahrzeit hat man so wie so auch oft in der Stadt, egal, ob mit dem Fahrrad, ÖPNV oder Auto. Das ist also überhaupt kein Argument für ein Auto.
Also, alles was mit dem Fahrrad in einer Stunde erreichbar ist, dafür braucht's kein Auto, aber auch keinen ÖPNV. Es gibt dann aber auch keinen Grund, den ÖPNV zu verbilligen. Einfach schön weiter mit dem Fahrrad fahren.
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